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Allergie-Gefahr: Deshalb sollten Sie nicht mit Ventilator schlafen

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Von: Jasmina Deshmeh

Einen Ventilator bei Hitze neben dem Bett aufzustellen ist, eine naheliegende Idee. Doch Vorsicht, gerade für Allergiker und Asthmatiker kann das gefährlich werden.

Langenhagen – So schön der Sommer auch ist, in der Nacht raubt er uns so manches Mal den Nerv. Denn bei den hohen Temperaturen wälzen sich viele eher in den heißen Laken, als dass sie wirklich zum Schlafen kommen. Einen Ventilator im Schlafzimmer aufzustellen scheint da eine einfache Lösung. Warum das Gerät aber häufig mehr Probleme schafft, als Erleichterung bringt, erklären wir hier.

Allergie-Gefahr: Ventilator wirbelt Allergene auf

Eine kühle Brise, die einen sanft in den Schlaf wiegt: Was verführerisch klingt, hat so seine Tücken. Vor allem, wenn man an Allergien wie Heuschnupfen, einer Hausstaubmilbenallergie oder Asthma leidet. Denn Ventilatoren wirbeln nicht nur Luft, sondern auch jede Menge Allergene wie Pollen, Tierhaare und Staub auf, die sich im Raum befinden. Außerdem trocknen sie die Schleimhäute aus, sodass die Allergene leichter in den Körper eindringen können. Das kann dazu führen, dass sich bestehende Allergie-Symptome verstärken und das Risiko für eine Sensibilisierung gegenüber weiteren Allergenen steigt.

Um die Milbenkonzentration im Schlafzimmer gering zu halten, ist es außerdem wichtig, die Luftfeuchtigkeit der Innenräume bei 45 bis 55 Prozent zu halten, informiert die Deutsche Lungenstiftung. Gerade bei gut isolierten Häusern ist es dazu nötig, regelmäßig zu lüften – und zwar drei- bis viermal täglich für fünf bis fünfzehn Minuten. Ventilatoren können die Luftfeuchtigkeit dagegen nicht ausreichend absenken, könnten aber dazu führen, dass weniger gelüftet wird, damit die kühle Luft nicht entweicht.

Allergie-Gefahr: Zugluft führt zu Verspannungen

Ein weiteres Problem: Bläst der Ventilator direkt auf das Gesicht oder den Nacken, verkrampfen sich die Muskeln und es kommt zu unangenehmen Verspannungen, warnen die Experten des Magazins sleepadvisor.org. Wer nicht auf den Ventilator verzichten möchte, sollte deshalb darauf achten, ihn mit ausreichend Abstand zum Bett zu positionieren und gerade nachts auf niedriger Stufe einzustellen.

Allergie-Gefahr: Welche Alternativen besser sind

Die Nacht durchschwitzen muss man aber natürlich nicht. Es gibt einige altbewährte Alternativen, die ebenfalls funktionieren, ohne die Atemwege zu reizen:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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