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Corona-Maske hilft bei Heuschnupfen: Tipps für die Pollenzeit

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Der Frühling ist da! Und mit ihm die Pollenzeit und Heuschnupfensaison. Die gute Nachricht: Die Corona-Masken können auch Allergikern Schutz bieten.

 Berlin – Wie schön, es blüht und grünt wieder! Manche lieben den Frühlingsbeginn, andere fürchten ihn und empfinden seine „Mitbringsel“ als weniger schön. Denn auch in diesem Jahr heißt es im März und April wieder: Pollenflug und Heuschnupfen mit fast unerträglichen Symptomen.

Über 60 Millionen Menschen sind in Europa von einer Pollenallergie betroffen, davon allein in Deutschland ca. 30 Millionen. Eine Allergie ist keineswegs harmlos und sollte ernst genommen werden, heißt es vonseiten des Ärzteverbands Deutscher Allergologen. Allergien sind chronische Erkrankungen, die sich unbehandelt zusehends verschlimmern können. Dann könnte sich aus einem vermeintlich „harmlosen Heuschnupfen“ ein allergisches Asthma entwickeln.

Corona-Maske hilft bei Heuschnupfen: Tipps für die Pollenzeit

Brennende Augen, laufende Nase und Luftnot sind nur ein paar der lästigen Heuschnupfen-Symptome von fast jedem fünften Deutschen. Mit Corona kamen die Schutz-Masken und mit ihnen eine Chance, den Frühling für Allergie-Geplagte erträglicher zu machen. FFP2- und andere Corona-Masken filtern nicht nur Viren-Partikel aus der Luft, sie können auch vor dem Einatmen der allergenen Pollen schützen. Damit doch noch Frühlingsgefühle aufkommen können! Dennoch – bei Pollenallergikern kann das Ansteckungsrisiko für Corona höher sein. Wichtig ist es dabei, die Unterschiede in den Symptomen zu kennen.

Frau trägt eine FFP2-Maske und liegt auf einer Frühlingswiese. (Symbolbild)
Die Corona-Maske bietet zusätzlichen Schutz vor Pollen. (Symbolbild) © Bea Vera/Imago

Corona-Masken bei Heuschnupfen: Weniger Pollen werden eingeatmet

„Wenn Mund und Nase durch eine Maske bedeckt werden, dann wird die Menge an Pollen, die eingeatmet werden, deutlich geringer sein. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass die nasalen und möglicherweise auch die bronchialen Beschwerden gelindert werden“, bekräftigt Professor Dr. Karl-Christian Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) in Berlin gegenüber „Die Techniker“-Krankenkasse. Ein kompletter Schutz sei es jedoch nicht, da nur Nase und Mund bedeckt würden und die Augen noch als Eintrittspforte der Pollen genützt würden – doch eine Entlastung wäre es auf jeden Fall.

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Heuschnupfen mit Corona-Maske: Schutz vor Pollenallergie

Das Gute: Gegen Heuschnupfen und Pollen hilft auch eine normale Stoffmaske, im Gegensatz zur FFP2-Maske, zur Abwehr des Coronavirus. „Wichtig ist nur, dass es sich um eine gut schließende Maske handelt, die Mund und Nase gut bedeckt“, erklärt Dr. Bergmann. Da Pollen eher klebrig sind, bleiben sie an der Maske haften und gelangen nicht in den Mund oder die Nase. Der Allergologe vermutet auch, dass Allergiker, die besonders im Freien Maske tragen, unter weniger Symptomen leiden und auch weniger Arzneimittel zur Linderung einnehmen müssen. Es gibt mittlerweile eine Impfung gegen Heuschnupfen bzw. die auslösenden Allergene*, sie ist jedoch nicht für jeden Allergiker geeignet. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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