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Heuschnupfen: Warum Gräserpollen-Allergiker aktuell besonders zu kämpfen haben

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Von: Jasmina Deshmeh

Durch starke Wetterwechsel haben Gräserpollen gerade Hochsaison. Hinzu kommen mögliche Kreuzreaktionen auf andere Pollenarten. Welche das sind, erklären wir hier.

Berlin – Gräserpollenallergiker haben es in diesem Jahr besonders schwer, warnt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Denn durch das kühle und regenreiche Frühjahr und den plötzlich einsetzenden heißen Sommer ist die Gräserpollenkonzentration so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Und das bereits seit mehreren Tagen. Zu der „Gräserpollenschwemme“ gesellen sich außerdem zahlreiche Getreidepollen sowie eine wachsende Zahl Brennnesselpollengewächse und Wegerich- und Ampferpollen sowie verschiedene Kräuter-, Linden- und Kiefernpollen.

Heuschnupfen: Gräserpollen und Wetterwechsel lösen starke Allergiesymptome aus

Gräserpollen haben gerade Hauptsaison! Nachdem die Gräserpollenkonzentration kürzlich bereits ihren Höhepunkt erreicht hat, gehen die Pollen-Experten davon aus, dass sie in den nächsten Tagen in vielen Gegenden allmählich abflacht. Allerdings ohne das hohe Belastungsniveau zu verlassen. Steigende Konzentrationen von Gräserpollen sind nur noch ganz im Norden und in den Bergen möglich. Die gute Nachricht ist: Zumindest die Getreidepollen (hauptsächlich Roggen) lassen nun deutlich nach und treten nur noch vereinzelt in höheren Anbauregionen auf.

Problematisch können die immer wieder aufziehenden Gewitter sein: So werden durch die Starkwinde große Mengen Gräserpollen und andere Allergene aus der Luft zusammengetragen und durch Fallwinde auf den Boden gedrückt. Durch den anschließend einsetzenden Regen platzen die Pollen auf und setzen vermehrt allergieauslösende Stoffe frei. Werden diese mit der Atemluft aufgenommen, können sich die Allergiesymptome verstärken, warnt der Allergieinformationsdienst des Helmholtz Zentrum München. Man spricht auch vom sogenannten Gewitterasthma. Betroffene sollten in dieser Zeit besser in geschlossenen Räumen bleiben, die Fenster verschlossen halten und erst lüften, wenn es eine Zeit lang geregnet hat.

Heuschnupfen: Kreuzreaktionen bei Kräuter- und Baumpollen möglich

Doch nicht nur die Gräserpollen, auch eine Reihe von Kräuter- und Baumpollen können in diesen Tagen Gräserpollenallergikern das Leben schwer machen. Hintergrund ist, dass sich die Eiweiße der Pollen teils stark ähneln, es kommt zu einer sogenannten Kreuzreaktion. Relevant sind aktuell:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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