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Heuschnupfen: Mildes Wetter lässt Pollen jetzt wieder fliegen

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Von: Laura Knops

Eine Frau niest in ein Taschentuch (Symbolbild).
Vereinzelt fliegen schon im Februar die Pollen durch die Luft (Symbolbild). © IMAGO / Science Photo Library

Die frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage lassen die Natur aufblühen - und die ersten Pollen wieder fliegen. Was Pollenallergiker nun beachten sollten.

Mönchengladbach – Gerade lag in vielen Teilen Deutschlands noch Schnee, nun ist es zum Teil schon frühlingshaft warm. Während die meisten Menschen das schöne Wetter genießen, bringt es für Pollenallergiker allerdings die ersten Probleme mit sich. „Durch die jetzige warme Wetterperiode explodiert die Natur natürlich“, sagt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB).

Heuschnupfen: Mildes Wetter lässt Pollen fliegen

In vielen Regionen Deutschlands gibt es schon eine geringe bis mittlere Belastung durch Hasel- und Erlenpollen. Dies zeigt der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das seien Frühblüher, erklärt Lämmel.

Auch Birke und Esche zählten dazu, doch die Pollen sind laut DWD-Index hierzulande noch nicht unterwegs: Mit Birken- und Eschenpollen sei je nach Witterung ab Mitte bis Ende März zu rechnen, sagt Sonja Lämmel. Pollenallergiker sollten zudem alle Pflanzen vermeiden, deren Pollen der Wind mit sich tragen kann und diese keinesfalls im eigenen Garten pflanzen. Das berichtet auch 24garten.de*.

Heuschnupfen: Erste Beschwerden erkennen

Für Betroffene heißt der Hasel- und Erlenpollenflug: Erste Heuschnupfen-Symptome können sich bemerkbar machen - beispielsweise eine juckende Nase, tränende Augen, Husten, Atemnot oder allergisches Asthma. Auch Hautbeschwerden sind möglich.

Pollenallergiker sollten sich auf jeden Fall jetzt wieder ihre antiallergischen Medikamente besorgen. Asthmatiker prüfen, ob ihre Sprays noch haltbar sind - und sprechen eventuell noch mal mit ihrem Arzt, ob die Einstellung ihrer Medikamente noch so passt.

Heuschnupfen: Nicht gleich „Corona-Schublade“ aufmachen

Bei bestimmten Symptomen denken Betroffene in der aktuellen Zeit vielleicht zuerst nicht an eine Allergie, sondern an eine mögliche Corona-Infektion. „Hier gibt es aber klare Unterschiede“, so Sonja Lämmel. Bei einer Allergie treten zum Beispiel nach ihren Angaben kein Fieber oder Gliederschmerzen auf - und antiallergische Medikamente würden Symptome einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus nicht lindern.

Ihr Rat: „Kurz überlegen und nicht vorschnell Panik bekommen.“ Ein kurzer Anruf beim Arzt könne die Unsicherheit nehmen, ob es sich um Symptome einer Pollenallergie oder Corona handelt. Zudem scheint das Tragen einer Maske zum Schutz vor dem Coronavirus auch dazu beizutragen, dass sich eine Allergie nicht so bemerkbar macht*, wie auch merkur.de berichtet. (Mit Material der dpa) *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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