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Start der Heuschnupfen-Saison: Erste Haselpollen fliegen bereits

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Von: Laura Knops

Heuschnupfen-Saison: In einigen Regionen Deutschlands ist der Pollenflug bereits gestartet. So können regional schon erste Haselpollen unterwegs sein.

Berlin – Juckende Augen, Niesreiz und Fließschnupfen sowie Husten und asthmatische Beschwerden machen Allergikern häufig auch im Winter das Leben schwer. Wer unter Heuschnupfen leidet, hat deshalb oft nicht mal im Winter seine Ruhe. Laut der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst begünstigen die milden Temperaturen derzeit den Beginn der Pollensaison. So fliegen zum Leidwesen vieler Allergiker bereits die Haselpollen durch die Luft.

Start der Heuschnupfen-Saison: Die Haselpollen fliegen wieder

Wie die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst berichtet, ist der Pollenflug der Hasel bereits in der Adventszeit gestartet. Nach den kalten Temperaturen der letzten Wochen begünstigt der aktuelle Einschub milder Luftmassen nach Mitteleuropa nun die Entwicklung der männlichen Blütenkätzchen der Hasel zusätzlich. Auch in den nächsten Tagen gehen die Experten daher davon aus, dass sich der Pollenflug zusehends verstärkt.

Allzu große Sorge müssen sich Betroffene jedoch nicht machen: Da bereits am Wochenende wieder kühlere Luft einströmt und trockene Witterungsphasen meist nicht von langer Dauer sind, wird der Pollenflug der Hasel noch lange nicht seinen Höhepunkt erreichen. Höhere Belastungen durch Haselpollen beschränken sich daher in der Regel auf das Umfeld blühender Pflanzen. Diese sollten von Allergikern entsprechend gemieden werden.

Start der Heuschnupfen-Saison: Höhepunkt noch lange nicht erreicht

Die Hasel zählt wie Erle und Birke zu den Frühblühern*. Doch obwohl die Bäume normalerweise erst im Februar oder März zu blühen beginnen, scheint die Blütezeit in den letzten Jahren immer früher zu starten. Schuld daran ist möglicherweise der Klimawandel.

Ist die Heuschnupfen-Saison bereits im vollen Gang, empfehlen Experten die Einnahme antiallergischer und gegebenenfalls auch antientzündlicher Medikamente. Allergiker sollten die Symptome zudem unbedingt ernst nehmen, nur so können schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Asthma verhindert werden.

Start der Heuschnupfen-Saison: Das können Allergiker gegen Beschwerden tun

Schon bevor akute Heuschnupfen-Symptome auftreten, können Allergiker einiges gegen die Beschwerden tun. Die Ursache lässt sich allerdings nur mithilfe einer spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) behandeln. Ziel der Therapie ist es, die allergischen Beschwerden zu lindern und so Folgeerkrankungen wie Asthma zu verhindern. Bei der Immuntherapie erhalten Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren die Allergene in Form von Spritzen, Tabletten oder Tropfen. Anfangs in niedrigen Dosen, später in immer höherer Konzentration.

Das Prinzip der Behandlung ist dabei sehr einfach: Durch regelmäßigen Kontakt mit den Allergenen gewöhnt sich der Körper schrittweise an die Allergieauslöser. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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