Bunte Blätter im Herbst sind vor einem blauen Himmel zu sehen (Symbolbild).
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Das schöne Wetter im Spätsommer tut dem Körper gut (Symbolbild).

Fit und gesund durch den Herbst

Gesundes Wetter: Spätsommer bringt warme Temperaturen und viel Sonnenschein

  • Laura Knops
    vonLaura Knops
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Der Sommer macht sich in den nächsten Tagen noch mal mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen bemerkbar. Die milde Wetterlage ist auch für die Gesundheit ideal.

Freiburg – Das Wetter in den kommenden Tagen wird sommerlich. Jetzt heißt es für alle noch mal: Raus an die frische Luft und das schöne Wetter in vollen Zügen genießen. Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius, viel Sonnenschein und ein stabiler Hochdruck machen das am Wochenende möglich. Doch nicht nur auf die Psyche, auch auf die Gesundheit wirkt sich eine solche Wetterlage besonders positiv aus. So haben die aktuellen Temperaturen kaum negative Auswirkungen auf die Gesundheit - eher im Gegenteil.

Altweibersommer bringt „besonders gesundes Wetter“

„Solch ein Altweibersommer ist ein besonders gesundes Wetter“, erklärt Professor Andreas Matzarakis, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Freiburg. Der Grund: Laut den Wetterprognosen fürs Wochenende steht uns eine besonders milde Wetterlage bevor. Es wird nicht zu heiß, die UV-Strahlung ist im Rahmen und die Innenräume sind abgekühlter als im Hochsommer. „Die Menschen können also gut schlafen“, sagt Andreas Matzarakis. Sein Rat: An den warmen Tagen raus an die frische Luft und die Zeit nutzen, um sich ausreichend zu bewegen. Das bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern auch das Gemüt.

Das Wetter beeinflusst unsere Gesundheit

Andreas Matzarakis plädiert zudem dafür, viel öfter die positiven Eigenschaften des Wetters auf die Gesundheit wahrzunehmen und den Fokus von den negativen Seiten zu nehmen. Auch wenn besonders heiße oder kalte Temperaturen Stress für den Organismus bedeuten, schadet das nicht zwangsläufig der Gesundheit. „Hochdruck und Tiefdruck, das gleicht sich über das Jahr gesehen ungefähr aus. Das heißt, die Hälfte des Jahres haben wir durch Hochdruck eher positive Eigenschaften“, sagt Andreas Matzarakis.

Das allerbeste Wetter aus rein gesundheitlicher Sicht seien die Zeiten des Übergangs im späten Frühling und frühen Herbst. „Ein bisschen Wind, 17 bis 18 Grad, ein leichter Kältereiz. Das fördert die Thermoregulation und ist für die Gesundheit das beste Wetter“, sagt Matzarakis.

Spätsommer: Immer weniger Pollen in der Luft

Auch Allergiker können im Herbst aufatmen: Während der Spätsommer Temperaturen wie im Hochsommer bringt, fliegen nun so gut wie keine Pollen umher. Laut dem Polleninformationsdienst der Deutschen Pollenstiftung sind derzeit nur noch geringe Mengen an Gräser- und Kräuterpollen in der Luft zu finden. So hält sich der Pollenflug derzeit „mehr oder weniger an den jahreszeitlich gemäßen Fahrplan“. Nur der Blütenstaub der Ambrosia verzeichnet derzeit noch hohe Konzentrationen. (Mit Material der dpa)

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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