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Ziergräser im Garten: Vorsicht bei Gräserpollenallergie - Pollenflug noch bis November möglich

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Von: Jasmina Deshmeh

Federborstengras mit federartigen Blüten (Symbolbild).
Ziergräser wie das Federborstengras sind in modernen Gärten beliebt - für Gräserpollenallergiker können sie im Herbst aber zum Problem werden (Symbolbild). © imago images / bodenseebilder.de

Allergie-Beschwerden werden bei einer Gräserpollenallergie nicht nur durch Gräser in freier Natur ausgelöst. Auch die beliebten Ziergräser in modernen Gärten können Probleme bereiten - und das bis weit in den Herbst hinein.

Mönchengladbach – Ziergräser werden in modernen Gärten immer beliebter. Es gibt sie in sämtlichen Größenordnungen und Farben und da viele von ihnen winterhart sind, werden sie gerne zur pflegeleichten und ganzjährig grünen Gartengestaltung genutzt. Was viele Gartenbesitzer nicht wissen: Die Blütezeit eingewanderter Ziergräser erstreckt sich vom Spätsommer bis weit in den Herbst hinein und kann bei Gräserpollenallergikern auch noch im November unangenehme Beschwerden auslösen.

Allergie gegen Ziergräser: Diese Arten haben ein besonders großes Allergiepotenzial

Ziergräser zählen zu den windblütigen Pflanzen, was sie für Allergiker besonders problematisch macht. Anders als bei insektenbestäubten Pflanzen, die Insekten mit großen, auffälligen Blüten anlocken und meist weniger Pollen produzieren, werden die Pollen von Ziergräsern durch den Wind weit in der Luft verbreitet. Um die Windbestäubung zu sichern, werden außerdem besonders viele Pollen freigesetzt.

Als Allergieauslöser spielen nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) vor allem Süß- und Sauergräser eine wichtige Rolle. Dazu zählen:

Allergie gegen Ziergräser: Diese Beschwerden können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein

Kommen die Pollen der Ziergräser mit den Schleimhäuten der Atemwege in Kontakt, werden wasserlösliche Proteine (Allergene) freigesetzt. Ist der Körper auf die Allergene sensibilisiert, wird eine allergische Entzündungsreaktion eingeleitet und es kommt zu Symptomen wie Fließschnupfen, Juck- und Niesreiz sowie Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute von Nase, Augen und Mund. Auch juckende und entzündete Ohren und trockener Husten, Luftnot oder allergisches Asthma können auf eine Gräserpollenallergie hindeuten.

Darüber hinaus kann es bei bestehender Neurodermitis zu einer Verschlimmerung der Hautekzeme sowie zu allgemeinen Allergie-Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Kreislaufbeschwerden kommen.

Allergie gegen Ziergräser: Tipps gegen Beschwerden

Wer von einer Gräserpollenallergie betroffen ist, sollte auf Ziergräser im Garten verzichten.* Das Meiden eines Auslösers ist immer die Basis der erfolgreichen Allergie-Therapie. Da eine vollständige Allergenkarenz bei einer Gräserpollenallergie aufgrund des Pollenflugs jedoch nur bedingt möglich ist, können folgende Tipps des DAAB und der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) helfen, auftretende Symptome zu lindern:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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