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Intervallfasten: Diese Methoden eignen sich auch trotz Unverträglichkeit oder Allergie

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Von: Laura Knops

Viele Menschen wollen gerade zu Beginn des Jahres schnell ein paar Kilos verlieren. Doch Diäten gibt es zahlreiche. Welche Methoden auch für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten geeignet sind.

Bonn – „In neuem Jahr wird alles anders“ – diesen Satz hört man zu Beginn eines neuen Jahres besonders oft. Zu den beliebtesten Neujahrsvorsätzen gehört dabei in jedem Jahr das Abnehmen. So nehmen sich viele Menschen vor, im kommenden Jahr eine Diät zu machen und das eigene Körpergewicht möglichst schnell zu reduzieren. Doch wie lässt sich dies realistisch und vor allem langfristig umsetzen? Damit Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten wissen, wie sie die Kilos auf eine gesunde Art und Weise verlieren können, stellen wir ihnen die populärsten Intervallfasten-Methoden vor.

Intervallfasten trotz Allergien und Unverträglichkeiten: Diese Methoden müssen Sie kennen

Wer abnehmen möchte, muss nicht nur seine Kalorienzufuhr einschränken, sondern auch seine körperliche Aktivität steigern. Doch auch wenn sich der Gewichtsverlust in der Theorie auf diese simple Formel reduzieren lässt, ist Abnehmen für viele Menschen alles andere als einfach. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung versprechen viele Diäten und Abnehmprogramme oft eine schnelle Gewichtsabnahme. Kurzzeitige Diäten wirken allerdings nicht dauerhaft. Betroffene nehmen die verlorenen Pfunde meist schnell wieder zu, sobald sie zu alten Ernährungsmustern zurückkehren. Wer langfristig sein Gewicht reduzieren möchte, sollte nachhaltig seine Ernährungsgewohnheiten umstellen.

Intervallfasten kann dabei helfen. Denn wer fastet, muss nicht gleich seine ganze Ernährung auf den Kopf stellen. Schon kleine Veränderungen können hilfreich sein, ein Kaloriendefizit zu erreichen, das über längere Zeit zu einer Gewichtsreduktion führt. Dabei eignet sich Intervallfasten auch für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten. Doch welche Fastenmethode kommt für wen infrage?

Intervallfasten trotz Allergien und Unverträglichkeiten: 16/8-Fasten

Beim 16/8-Fasten bleibt die Auswahl an erlaubten Lebensmitteln groß, nur das Zeitfenster, in dem man Nahrung zu sich nehmen darf, wird eingeschränkt. Dabei müssen Abnehmwillige nur eine einfache Regel befolgen: Acht Stunden lang ist Essen erlaubt, 16 Stunden wird auf Lebensmittel und kalorienhaltige Getränke verzichtet.* Wann die Essenszeiten beginnen, kann dabei jeder für sich entscheiden.

Diese Fastenvariante hat besonders in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Denn sie lässt sich nicht nur einfach umsetzen, sondern auch gut in den Alltag integrieren. Der Vorteil dieser nachhaltigen Fastenmethode ist zudem, dass kein Jo-Jo-Effekt durch zu schnelle Gewichtsabnahme droht. Trotzdem lassen sich mit der Ernährungsweise die Pfunde deutlich reduzieren*, wie auch 24garten.de berichtet. Laut dem Wissensmagazin Geo aktiviert die Intervallfasten-Methode die Fettverbrennung im Körper und soll so eine Gewichtsreduzierung von bis zu zehn Kilogramm in sieben Wochen ermöglichen.

Intervallfasten trotz Allergien und Unverträglichkeiten: 10-in-2-Fasten

Beim 10-in-2-Fasten wird die Nahrungsaufnahme an bestimmten Tagen komplett vermieden. Während Abnehmwillige an einem Tag so viel essen dürfen wie sie wollen (1), müssen sie an den Fastentagen (0) auf feste Nahrungsmittel verzichten. An den Fastentagen muss zudem darauf geachtet werden, genug Flüssigkeit aufzunehmen. Denn durch die fehlende Nahrungsaufnahme sinkt auch die Flüssigkeitszufuhr. Mindestens drei Liter Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßter Tee, aber auch Gemüsebrühe sind täglich erlaubt.

Im Fokus dieser Ernährungsweise stehen die Fastentage, an denen sich der Körper an den eigenen Fettreserven bedienen soll. Doch die Diät verspricht noch mehr: So soll das 10-in-2-Fasten alle Körper- und Immunschutzfunktionen verbessern und eine lebensverlängernde Wirkung haben. Allerdings ist die Diät im Alltag häufig nur schwer umzusetzen und daher nicht für jeden geeignet.

Intervallfasten trotz Allergien und Unverträglichkeiten: 5/2-Fasten

Bei der 5/2-Methode darf ebenfalls an fünf Tagen in der Woche normal gegessen werden. Allerdings muss anders als beim 10-in-2-Intervallfasten an den Fastentagen nicht vollständig auf feste Nahrung verzichtet werden. So dürfen Frauen an den zwei Fastentagen rund 500 Kilokalorien und Männer etwa 600 Kilokalorien zu sich nehmen. Die Fastentage sollten zudem nicht direkt aufeinanderfolgen.

Wer die Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum einhält, kann laut geo.de in acht Wochen bis zu drei Kilogramm abnehmen. Weitere Vorteile: Die Muskelmasse nimmt nicht ab und die Blutwerte verbessern sich. Wer langfristig seinem Körper etwas Gutes tun möchte, muss allerdings auch an den Fastentagen eine ausgewogene und gesunde Ernährung einhalten. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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