Eine junge Frau schaut in die Sonne (Symbolbild).
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Auch im Winter braucht die Haut einen ausreichenden Schutz vor der Sonne (Symbolbild).

Es droht ein Sonnenbrand

Wichtiger Hautschutz: Warum die Haut im Frühling besonders empfindlich ist

  • Laura Knops
    vonLaura Knops
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Auch zu Beginn des Frühjahrs ist ein ausreichender Sonnenschutz Pflicht. Denn nach den dunklen Wintermonaten ist die Haut sehr empfindlich.

Offenbach/Main – Locken die ersten Sonnenstrahlen zu Beginn des Frühlings, strömen viele Menschen so schnell die möglich nach draußen. Doch gerade nach den langen und dunklen Wintermonaten ist in der Sonne Vorsicht geboten. Denn so schön es ist die Wärme auf der Haut zu spüren, so schnell kann es auch zu einem Sonnenbrand kommen. Warum Sie zu Beginn des Frühlings die Haut langsam an die Sonne gewöhnen sollten und wie Sie den richtigen Schutz finden, erfahren Sie hier.

Hautschutz: Warum die Haut im Frühjahr besonders empfindlich ist

Die milden Temperaturen der letzten Tagen, haben Menschen vielerorts genutzt, um möglichst viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Manche haben sich dabei gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres geholt.

Kein Wunder: „Winterbedingt waren wir zuletzt nur sehr bekleidet unterwegs und pandemiebedingt ohnehin viel drinnen“, sagt Hautarzt Prof. Eckhard Breitbart von der Deutschen Krebshilfe. Die Haut ist daher sehr empfindlich und konnte sich zudem in keiner Weise auf die starke UV-Strahlung vorbereiten.

Hautschutz: Haut langsam an Sonne gewöhnen

Wer nach dem langen Winter sich der Sonne ohne jeglichen Schutz aussetzt, riskiert daher schnell einen Sonnenbrand oder einer Sonnenallergie. „Die Menschen sind jetzt oft zu lange in der Sonne“, erklärt Prof. Eckhard Breitbart. Die Folge: „Eine von der Sonnenstrahlung entwöhnte Haut holt sich sehr schnell einen Sonnenbrand.“

Besonders jetzt ist ein ausreichender Sonnenschutz Pflicht. „Viele nehmen zu wenig“, sagt Eckhard Breitbart. Dann wirkt die Sonnencreme aber nicht wie gewünscht. „Für das Gesicht braucht man schon ungefähr die Menge eines gehäuften Teelöffels.“ Zudem sollte man den Kopf bedecken und eine Sonnenbrille aufsetzen.

Hautschutz: Den richtigen Lichtschutzfaktor wählen

Viele Tagespflegen haben zwar einen Lichtschutzfaktor integriert, dieser ist jedoch in der Regel nicht ausreichend. Besser ist es die tägliche Pflege mit einer geeigneten Sonnencreme zu ergänzen.

Besonders bei Kindern sollte man auf Sonnencreme mit einem hohen UVA- und UVB-Schutz achten. Generell gilt: Auch im Winter und Frühling sollte man einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 wählen*, wie auch merkur.de berichtet.

Hautschutz: Nicht allein auf UV-Index verlassen

Informationen über die ultraviolette Strahlung in einer Region gibt der UV-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) - bei Stufe 1 und 2 ist laut einer Übersicht des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) noch kein Schutz erforderlich.

Darauf allein sollten sich Sonnenanbeter allerdings nicht verlassen, rät Eckhard Breitbart. Denn es könne sein, das lokal ein anderer UV-Indexwert herrscht, als auf der DWD-Karte angezeigt wird. (Mit Material der dpa) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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