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Gartenarbeit im Frühling: So bleibt die Haut Ihrer Hände gesund

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Von: Jasmina Deshmeh

Die Hände einer Frau, die Rote Beete erntet (Symbolbild)
Im Frühling gibt es im Garten jede Menge zu tun. Für die Haut an den Händen bedeutet das häufig Strapazen (Symbolbild) © Westend61/imago-images

Gartenarbeit wirkt sich zwar entspannend auf den Geist aus, die Hände kann sie aber ganz schön beanspruchen. Was Hobbygärtner tun können, um Hautreizungen vorzubeugen.

Bonn – Mit dem einsetzenden Frühling gibt es im Garten jede Menge zu tun: Gemüse muss gesät, Unkraut gejätet und Obstbäume beschnitten werden. Was viele Menschen als Balsam für die Seele empfinden, ist für die Haut an den Händen eine Herausforderung. Im schlimmsten Fall kann es in Verbindung mit häufigem Händewaschen und Desinfizieren dann sogar zu Handekzemen kommen, warnt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA). Wie Sie Ihre Haut schützen können.

Hautschutz im Garten: Die Haut an den Händen ist besonders dünn

Gartenarbeit ist für viele Gartenbesitzer ein angenehmer Ausgleich zum stressigen Alltag. Für unsere Hände gilt das nicht. Denn gerade am Handrücken ist die Haut besonders dünn und besitzt nur wenige Talgdrüsen, was sie fettarm und besonders empfindlich gegenüber äußeren Reizen macht. Dornen, reizende Pflanzensäfte, Allergene, Chemikalien, Feuchtigkeit sowie Wind und Sonne können ihr deshalb leicht Schaden zufügen.

Gepolsterte und wasserabweisende Gartenhandschuhe können vor mechanischer Belastung sowie Kratzern oder Schnittwunden schützen.* Das ist wichtig, denn sie dienen als Eintrittspforte für Keime und schädliche Substanzen, die Entzündungen hervorrufen können. Um zu verhindern, dass die Hände schwitzen, sollten die Handschuhe mit Baumwolle gefüttert sein, denn Schweiß kann die Haut zusätzlich austrocknen, indem er die Haut aufquellen lässt und die Hautfette herauslöst. Manche Gartenarbeiten, wie die Arbeit mit bestimmten Werkzeugen, lassen sich nicht mit Handschuhen ausführen. Dann kann sogenannte Barrierecremes Abhilfe schaffen. Sie werden auf die Hände aufgetragen und schützen als dünner Film die Haut vor Feuchtigkeit und Schadstoffen.

Hautschutz im Garten: Die richtige Pflege schützt

Nach der Gartenarbeit sollten die Hände gründlich gereinigt werden. Verträglicher und damit geeigneter als herkömmliche Seife sind zum Beispiel seifenfreie Syndets (pH-neutrale Waschlotionen) oder Seife mit rückfettenden Substanzen. Nach dem Abwaschen die Hände sorgfältig abtrocknen und eine pflegende Creme auftragen. Um die Haut nicht unnötig zu reizen, sollte diese frei von folgenden Stoffen sein:

Diese können, bei entsprechender Veranlagung, Kontaktallergien auslösen. Duftstoff- und konservierungsmittelfreie Kosmetik erkennen Verbraucher unter anderem am DAAB-Logo des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB), am ECARF-Siegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung und am DHA-Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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