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Medikamentenplan einhalten: So behalten Sie bei der Einnahme den Überblick

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Von: Laura Knops

Es ist eine Dose mit Tabletten zu sehen (Symbolbild).
Ein Medikamentenplan hilft die Einnahme von Tabletten zu organisieren (Symbolbild). © IMAGO / CHROMORANGE

Im Medikamentenplan sind alle Informationen zu Einnahme und Anwendung wichtiger Medikamente aufgeführt. Aber auch zur Vorbeugung möglicher Wechselwirkungen ist ein Medikationsplan hilfreich. 

Berlin – Nicht selten nehmen Patienten mit chronischen Krankheiten täglich mehrere Medikamente zu sich. Müssen diese in unterschiedlicher Dosierung und zu verschiedenen Tageszeiten eingenommen werden, überfordert das viele Betroffene. Ein Medikamentenplan, auch Medikationsplan genannt, kann bei der Planung helfen. Doch welche Vorteile hat ein Medikamentenplan?

Medikamentenplan einhalten: Wie Sie bei der Medikamenteneinnahme den Überblick behalten

Im Prinzip kann sich jeder Patient einen Medikationsplan ausstellen lassen. Der Medikamentenplan ist eine Übersicht aller Medikamente, die ein Patient einnehmen muss. Er erleichtert nicht nur die Organisation der Arzneimittel, sondern hilft auch bei der regelmäßigen Einnahme. Daher eignet er sich besonders für Patienten, die gleichzeitig auf drei oder mehr Medikamente angewiesen sind. 

Der persönliche Medikamentenplan wird vom Arzt oder Apotheker nach einheitlichen Standards erstellt. Daher sieht er immer gleich aus, auch wenn andere Ärzte die Arzneimittel-Einnahme aktualisieren, wie die Verbraucherzentrale NRW berichtet.

Medikamentenplan einhalten: Gefährliche Wechselwirkungen verhindern

Wer mehrere verschiedene Medikamente zu sich nehmen muss, sollte auch mehreren Gründen einen Medikationsplan ausstellen lassen: Nicht nur die Einnahme der Medikamente wird über den Plan vereinfacht, auch mögliche Wechselwirkungen können mithilfe des ausgeklügelten Medikationsplans verhindert werden. So dient der Medikamentenplan Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten und Apothekern als hilfreiche Informationsquelle. 

Zuständig für den Medikamentenplan ist in der Regel der Hausarzt. Da dieser als Vertrauensperson meist einen Überblick über die verschiedenen Krankheiten eines Patienten hat. Koordiniert der Facharzt die Behandlung, kann auch er den Medikationsplan ausstellen.

Medikamentenplan einhalten: Elektronischen Medikationsplan auf der Gesundheitskarte speichern

Seit dem vergangenen Jahr können Informationen zur medikamentösen Behandlung zudem auf der Gesundheitskarte abgespeichert werden. Ähnlich wie der Medikamentenplan in Papierform werden alle notwendigen Informationen dabei digital festgehalten. Auch der elektronische Medikationsplan (eMP) richtet sich an Patienten, die für einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen rund drei verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen müssen. Um diese Informationen auf der Gesundheitskarte zu speichern, müssen betroffene Patienten allerdings erst einwilligen.

Medikamentenplan einhalten: Diese Informationen sind auf dem Medikationsplan zu finden

Neben Name, Geburtsdatum, sowie Kontaktdaten des ausstellenden Arztes sind im Medikationsplan alle Angaben zu den Arzneimitteln, die ein Patient regelmäßig einnehmen muss, aufgeführt. Dazu zählen:

Neben den verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch frei verkäufliche Arzneimittel in den Medikationsplan eingetragen werden*, wie auch merkur.de berichtet. Allerdings nur, wenn dies aus ärztlicher Sicht auch sinnvoll ist. Zudem gehören auch regelmäßig genutzte Medizinprodukte wie Insulin-Pens bei Diabetikern in den Plan.*merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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