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Fit mit Rhabarber, Karotten, Paprika: Ihre Balaststoffe senken das Sterberisiko

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Von: Sven Trautwein

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Eine ballaststoffreiche Ernährung verringert nicht nur das Risiko, an Krebs zu erkranken, sondern senkt das Sterberisiko ganz allgemein.

München – Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) hat sich in neueren Metaanalysen und Beobachtungsstudien mit dem Referenzwert zur Ballaststoffzufuhr auseinandergesetzt. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein Richtwert von 30 g täglich zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt und das Sterberisiko deutlich senkt. Die Auswahl der richtigen Lebensmittel hilft dabei, diesen Wert fast automatisch zu erreichen.

Ballaststoffe in Rhabarber, Karotten, Paprika senken das Sterberisiko

Frisches Gemüse auf einem Gemüsemarkt. Paprika, Karotten und Rhabarber dienen der Gesundheit.
Fit mit Rhabarber, Karotten, Paprika: Ihre Ballaststoffe senken das Sterberisiko. (Symbolbild) © blickwinkel/IMAGO

Untersuchungen haben ergeben, dass Frauen und Männer viel zu wenig Ballaststoffe pro Tag zu sich nehmen. Nach neueren Werten liegt der Durchschnitt bei 18-19 g pro Tag und somit rund ein Drittel unter dem Richtwert von 30 g Ballaststoffen pro Tag. Laut Angaben der DGE lässt sich dieser Wert sehr leicht durch mehr Obst und Gemüse anheben, ohne die Ernährung grundlegend umstellen zu müssen.

Dies gelingt laut Dr. Johanna Conrad, Leiterin Referat Wissenschaft der DGE, mit einem abwechslungsreichen Speiseplan. „Ein Müsli zum Frühstück mit Haferflocken, Leinsamen und Birne, eine Suppe mit Linsen, Karotten und Kartoffeln zum Mittagessen sowie einen Nachtisch mit Rhabarber und Mandeln“, helfen dabei, den Tageswert zu erreichen. Und Vorsicht vor solchen Lebensmitteln, die als gesund gelten, es aber nicht sind.

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Ballaststoffe: In diesen Lebensmitteln kommen sie vor

Sie finden sich fast ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln, in Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst und Nüssen. Einen hohen Ballaststoffgehalt ist in Vollkorngetreide enthalten, sowie in daraus hergestellten Produkten (Brot und Nudeln). Reich daran sind auch Gemüse und Hülsenfrüchte wie beispielsweise Artischocken, Schwarzwurzeln, dicke Bohnen, Sojabohnen, aber auch hier:

Ballaststoffe: So wirken Rhabarber, Karotten, Paprika auf die Ernährung

Ballaststoffe wirken in vielerlei Weise auf den Körper ein. Vor allem auf die Verdauung haben sie große Auswirkungen. Ballaststoffe bewegen sich langsam durch Magen und Darm und wirken außerordentlich sättigend. Eine erhöhte Ballaststoffzufuhr zeigt schützende Wirkungen vor Schlaganfall oder Herzerkrankungen, sowie Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie und verschiedenen Krebserkrankungen. Auch eine basische Ernährung, kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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