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Kaffee und Schwarztee verlängern das Leben, indem sie Krebs und Herzkrankheiten vorbeugen

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Blutdruck und Cholesterin senken, vor Diabetes und Leberkrebs schützen: Kaffee und Schwarztee haben es in sich. Dafür verantwortlich sind auch sekundäre Pflanzenstoffe.

Schwarztee und Kaffee findet man in fast jedem Haushalt. Und das nicht erst seit kurzem: Sie zählen bereits seit Jahrhunderten zu den Lieblingsgetränken der Menschheit. Das liegt vor allem an einem gemeinsamen Inhaltsstoff: Koffein macht wach, indem es das müde machende Adenosin von den Rezeptoren der Nervenzellen verdrängt. Wie der NDR weiter informiert, steigt infolge die Stimmung und das Konzentrationsvermögen. Nach dem Konsum von Koffein könne man sogar schneller denken, was das Lernen erleichtere.

Jeder Mensch reagiert anders auf Koffein. Vor allem empfindliche Menschen sollten es vorsichtig dosieren, da ein Zuviel an Koffein Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, erhöhte Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrhythmusstörungen und erhöhte Atemfrequenz zur Folge haben kann, so das Bundesinstitut für Risikobewertung. Die Dosis ist entscheidend. „Einzeldosen von bis zu 200 mg Koffein – etwa drei mg pro Kilogramm Körpergewicht aus allen Quellen sind für die gesunde erwachsene Allgemeinbevölkerung unbedenklich“, informiert das EFSA-Gremium. EFSA steht für European Food Safety Authority. Zum Vergleich: In einer Tasse Filterkaffee (rund 200 ml) stecken rund 90 mg Koffein. Eine Tasse Schwarztee (etwa 220 ml) enthält rund 50 mg Koffein.

Kaffee und Schwarztee im Vergleich

In vielen Studien wurden die gesundheitsförderlichen Effekte von Schwarztee und Kaffee beleuchtet. Eine Auswahl der Veröffentlichungen, die den Getränken positive Wirkung bescheinigen:

Eine brünette Frau steht in der Küche und hält eine Tasse in der Hand.
Morgens besser Tee schlürfen oder einen Kaffee genießen? Beide Heißgetränke versprechen gesundheitsförderliche Effekte. © Imago

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Kaffee senkt Krebsrisiko effektiver

Doch welches Getränk ist gesünder? In einer Gegenüberstellung der gesundheitlichen Vorteile hat Kaffee leicht die Nase vorn, wenn man folgende Aspekte vergleicht: Ballaststoffquelle, mentale Fitness, Förderung des Darmmikrobioms, Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes sowie Langlebigkeit.

Die Washington Post formuliert es folgendermaßen: Kaffeetrinker können auf die enthaltenen Ballaststoffe, die Gesundheit des Mikrobioms im Darm und die Senkung des Risikos für Krebs und Diabetes anstoßen. Tee dagegen ist zweifellos gut für Ihren Blutdruck, Ihren Cholesterinspiegel, Ihre geistige Gesundheit und Ihre Produktivität. Und beide Getränke sind die Gewinner, wenn es um Herzgesundheit und Langlebigkeit geht.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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