Zwei vegetarische Burger mit je zwei Rote-Beete-Patties auf einem Holzbrett mit Dekoration (Symbolbild)
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Veggie-Patties im Öko-Test: Viele Patties bekommen die Note „gut“ (Symbolbild)

Stiftung Warentest

Veggie-Patties im Test: Das Markenprodukt von Iglo fällt durch

  • Kristina Wagenlehner
    vonKristina Wagenlehner
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Veggie-Patties im Test: Stiftung Warentest hat 18 Produkte geprüft. Jedes zweite war gut, die Patties der Marke Iglo fielen durch. Gefroren, gekühlt oder ungekühlt: Wir stellen Ihnen die Besten und Schlechtesten vor.

Berlin – Veganer und Vegetarier müssen schon lange nicht mehr auf Hamburger verzichten. Fleischalternativen, also vegetarische oder vegane Patties, bestehen auf der Basis von Soja, Weizen, Jackfruit oder auch Linsen und ersetzen in Hamburgern das klassische Rindfleisch-Patty.

Veggie-Patties im Test: Breite Testpalette

Tiefgekühlt, gekühlt oder ungekühlt: Stiftung Warentest hat 18 Veggie-Patties getestet. Darunter bekannte Marken wie Beyond Meat und Garden Gourmet und Hausmarken von Lidl und Aldi. Die Ergebnisse reichen von gut bis mangelhaft, die Preise von 87 Cent bis 2,22 Euro pro 100 Gramm.

Veggie-Patties im Test: Diese Patties sind mit Schadstoffen belastet

In einigen Produkte wiesen die PrüferInnen von Stiftung Warentest Schadstoffe wie Glycidyl-Ester, 3-MCPD-Ester und Mineralölkohlenwasserstoffe nach. Außerdem stellten sie Unterschiede bei Kalorien und Omega-3-Fettsäuren fest. „Wir haben die Produkte auch danach bewertet, ob sie einen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten können. Bei der Fettqualität und beim Energiegehalt sind wir auf große Unterschiede gestoßen”, sagt Stiftung Warentest. Die PrüferInnen vergaben Noten von Gut bis Ausreichend. Neben Veggie-Patties hat Stiftung Warentest auch vegetarisches und veganes Hackfleisch, Kontaktlinsen oder auch Gesichtscremes getestet.

Verlierer des Tests* waren die tiefgekühlten vegetarischen Burger von Iglo Green Cuisine. Hier vergab Stiftung Warentest die Note 5,5 – zu viele Schadstoffe. Diese Veggie-Patties hatten einen hohen Gehalt an 3-MCPD-Ester im Fettanteil, einen hohen Chloratgehalt und einen hohen Gehalt an gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen. Der Gehalt an Glycidyl-Ester im Fettanteil überschritt sogar den gesetzlich zulässigen Höchstgehalt für Speiseöle.

Schlechtere Noten bekamen auch Aldi Mein Veggie Tag The Wonder Burger (gekühlt), wobei hier keine Schadstoffe, sondern die ernährungsphysiologische Qualität der Grund war: Sie sind ungesund. Bei den Bio-Alnatura Black-Bean-Cashew-Burgern hingegen wurde auch ein hoher Gehalt an 3-MCPD-Ester in Fettanteil festgestellt.

 Veggie-Patties im Test: Die Gewinner

Ein „Sehr gut“ bekam kein Veggie-Pattie, „Gut” dafür einige. Diese Produkte können Sie bedenkenlos genießen:  

  • Beyond Meat Beyond Burger Vegane Burger auf Erbsenproteinbasis (tiefgekühlt): „gut”
  • Edeka No Meat Just Burger Vegane Burger Patties (tiefgekühlt): „gut”
  • The Vegetarian Butcher Vegetarische Hack-selig Burger (gekühlt): „gut”
  • Garden Gourmet Sensational Burger (gekühlt): „gut”
  • Valess Vegetarische Burger (gekühlt): „gut”
  • Lotao Jackfruit Burger (Bio) (ungekühlt): „gut”
  • Rossmann EnerBio Jackfruit Burger (Bio) (ungekühlt): „gut”

 Veggie-Patties im Test: Die Verlierer

Diese drei Veggie-Patties bekamen von Stiftung Warentest die schlechtesten Noten.

  • Aldi Mein Veggie Tag The Wonder Burger (gekühlt): „befriedigend”
  • Alnatura Black-Bean-Cashew-Burger vegan (Bio): „ausreichenend”
  • Iglo Green Cuisine Vegetarische Burger (tiefgekühlt): „mangelhaft”

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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