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Abnehmen: Hormone können schuld sein, wenn es nicht funktioniert

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Von: Anna Katharina Küsters

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Viele Menschen nehmen ab dem 40. Lebensjahr schleichend, aber beständig zu. Grund dafür ist zum Beispiel die schwindende Muskelmasse.

München – Erst passiert es oft unbemerkt, aber sobald die Lieblingsjeans nicht mehr zugeht oder das Jackett am Bauch spannt, lassen sich die gewonnenen Kilos nicht mehr leugnen. Viele Menschen bekommen ab dem 40. Lebensjahr schleichend Speckrollen am Bauch, Po oder den Oberschenkeln. Schuld daran sind häufig Hormonumstellungen, ein niedrigerer Grundumsatz an Energie oder falsche Ernährungsgewohnheiten.

Abnehmen: Hormone und Stoffwechsel können schuld an Gewichtszunahme sein

Im Alter ist Sport wichtig für den Erhalt der Muskelmasse.
Im Alter ist Sport wichtig für den Erhalt der Muskelmasse. (Symbolbild) © Jakob Helbig/Imago

Je älter man wird, desto schwieriger ist es, gegen Extra-Kilos am Körper anzugehen. Das Problem bei der Gewichtszunahme im Alter ist, dass sie schleichend passiert und viele Menschen sie lange nicht wahrnehmen oder als störend empfinden. Doch sind die Extra-Kilos erst mal da, ist es umso schwieriger, sie wieder loszuwerden. Wichtig ist es dennoch, denn wer zu viel Gewicht auf den Rippen trägt, der ist empfänglicher für bestimmte Krankheiten. Zu den häufigsten Krankheiten, die bei Übergewicht häufiger auftreten, gehören zum Beispiel:

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Oftmals hilft dann nur eine komplette Ernährungsumstellung. Die umfasst dann auch den Verzicht auf Süßigkeiten und ungesunde Kohlenhydrate.

Abnehmen: Das sind die Gründe für die schleichende Gewichtszunahme

Dass viele Menschen ab dem 40. Lebensjahr zunehmen, hat verschiedene Gründe. Zum einen schwindet mit steigendem Alter die Muskelmasse, um bis zu ein Prozent. Weniger Muskelmasse bedeutet weniger Energieverbrauch. Wer dann seine Essgewohnheiten nicht anpasst, nimmt schnell zu. Der Schwund der Muskelmasse geht auf die Hormonumstellung zurück, die der Körper sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit der Zeit durchläuft. Bei Frauen sinkt der Östrogenspiegel, bei Männern der Testosteronspiegel.

Ein anderer Aspekt ist der weniger aktive Stoffwechsel. Je älter Menschen sind, desto langsamer ist ihr Ruhestoffwechsel. Dadurch braucht der Mensch weniger Kalorien und müsste theoretisch auch weniger essen. Kommt dann noch wenig Bewegung hinzu, sind die Bedingungen für eine schleichende Gewichtszunahme perfekt.

Es hilft, sich bewusster zu ernähren und den Sport auch mit zunehmendem Alter nicht zu vernachlässigen. So schwindet die Muskelmasse nicht ganz so schnell und der Kalorienverbrauch sackt über die Jahre nicht so stark ab.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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