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CBD-Öl: Wie gesund ist das gehypte „Wundermittel“ aus Hanf wirklich?

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Von: Jasmin Farah

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Bei Stress, chronischen Schmerzen oder Entzündungen: CBD-Öl ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Es sprießen zahlreiche Firmen mit neuen Produkten aus dem Boden. Doch sind sie wirklich gesund?

In Cremes, als Tropfen oder sogar in Schokolade: CBD-Öl boomt. Der Markt wird seit einiger Zeit mit allerhand Produkten rund um den Wirkstoff aus dem Hanf überflutet. Hersteller überbieten sich mit Heilsversprechen, schließlich soll CBD-Öl nicht nur chronische Schmerzen lindern und entzündungshemmend sein, sondern auch entspannend bei Stress wirken. Doch was ist CBD überhaupt? Und kann es wirklich so viel, wie seine zahlreichen Anhänger weltweit behaupten?

CBD-Öl liegt im Trend: Wundermittel gegen Krebs und Co.?

Eine Frau gibt ein paar Tropfen CBD-Öl in eine Tasse.
Ein paar Tropfen CBD-Öl in den Kaffee? Manche verwenden es, wenn sie ständig unter Strom stehen. © AndreyPopov/Imago

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol und wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Allerdings macht der Wirkstoff weder high noch abhängig, das kann nur das aus Hanf gewonnene THC. Dieses hat eine berauschende Wirkung und wird etwa für Joints verwendet, CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv. Es soll nur die positiven Wirkweisen von Hanf mit sich bringen, weshalb es bei Promis und Fans der Naturheilkunde als Wundermittel schlechthin gilt. CBD-Öl soll weitere Vorteile bieten und helfen bei:

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Doch in der Wissenschaft ist die Wirkung von CBD-Öl umstritten. Tatsächlich werden Hanf und seine verschiedenen Wirkstoffe bereits zu medizinischen Zwecken angewendet, doch die Studienlage ist noch sehr dünn und die Wissenschaft am Anfang. Es wird zwar schon daran geforscht, um mithilfe des Wirkstoffs neue Medikamente sowie schonendere Heilmethoden zu entwickeln.

Leberschaden durch CBD-Öl? Studie

Doch manche Studien sind vorsichtiger. Eine neue Untersuchung hat etwa herausgefunden, dass CBD-Öl auch Nebenwirkungen haben kann. Die „University of Arkansas for Medical Science“ berichtet von möglichen Leberschäden. Aber: Dies soll vor allem bei höheren Mengen der Fall sein. Das bestätigt auch das Forbes-Magazin. Demnach liege die schädliche Dosis bei zehn bis 20 Milligramm über der Menge liegen, die durchschnittlich konsumiert wird. Allerdings stellen die Wissenschaftler auch klar, dass es weitere Forschungen bedarf, um einen klaren Zusammenhang zu bestätigen.

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