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Gesunde Darmflora: Auf fünf Lebensmittel sollten Sie verzichten

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Von: Juliane Gutmann

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Die richtigen Lebensmittel stärken Ihre Darmflora. Auf diesem Weg können Sie Infekten vorbeugen und Ihr Darmkrebs-Risiko senken. Ein gesunder Darm beeinflusst den gesamten Organismus positiv.

Sie essen häufig ballaststoffreiche Lebensmittel und trinken wenig Alkohol? Dann tun Sie Ihrem Darm bereits Gutes. Eine gesunde Darmflora stärkt zum einen das Immunsystem und beugt ständig wiederkehrenden Infekten vor. Zum Hintergrund: Etwa 70 bis 80 Prozent aller Zellen, die Antikörper produzieren, sollen sich der Hohenzollern Apotheke in Münster zufolge in der Darmschleimhaut befinden. Außerdem sorgen gesunde Darmbakterien dafür, dass sich keine Krankheitserreger im Darm ausbreiten können. Auch das Darmkrebsrisiko sinkt, wenn Menschen ein gesundes Mikrobiom im Darm ausweisen. Der Begriff „Mikrobiom“ fasst alle Organismen zusammen, die sich in einer Region im Körper befinden.

Gesunder Darm: Verzichten Sie auf fünf Lebensmittel, um die Darmflora zu schützen

Dem Norddeutschen Rundfunk zufolge spielt das Mikrobiom auch bei neurologischen Erkrankungen eine Rolle. So würden Studien darauf hindeuten, dass bestimmte Darmbakterien die Hirnaktivität verändern und so psychische Probleme triggern könnten, heißt es.

Frauen essen Kuchen und trinken Rotwein.
Zucker und Alkohol zählen zu den Genussmitteln, die dem Darm schaden. © Imago

Doch wie kann es gelingen, die Darmflora gesund zu halten? Eine gesunde Ernährung zählt zu den wichtigsten Einflussfaktoren. Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die sich besonders schädlich auf unseren Darm auswirken.

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Gestörte Darmflora? Welche Warnsignale Sie ernst nehmen sollten

Sie wissen nicht, wie es um Ihre Darmflora bestellt ist? Folgende Warnsignale können auf eine gestörte Darmflora hinweisen:

Nicht nur falsche Ernährung, auch Stress und Schlafmangel fördern eine Ausbreitung unerwünschter Bakterien im Darm.

Lebensmittel, die der Darmflora guttun – oder ihr schaden

Probiotische und präbiotische Lebensmittel gelten als besonders darmfreundlich. Erstere enthalten Mikroorganismen, die die Darmflora stärken, indem sie unerwünschte Keime im Darm verdrängen. Sauerkraut oder Brottrunk zählen dazu. Präbiotisch wirksame Nahrungsmittel unterstützen „gute“ Keime im Darm. Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie, Chicorée und Schwarzwurzeln zählen zu den Präbiotika. Eine Mischung aus Pro- und Präbiotika ist es der Hohenzollern Apotheke zufolge, die die Darmflora optimal aufbaut.

Es gibt auch eine Reihe von Lebensmitteln, die der Darmflora schaden, wenn sie in zu großen Mengen gegessen/getrunken werden. Dazu zählen der Krankenkasse AOK zufolge:

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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