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Warnzeichen für bevorstehende Erkältung: Kalte Füße sind ein erstes Symptom

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Von: Anna Katharina Küsters

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Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, achtet auf warme Hände und Füße. Denn kalte Füße können Warnzeichen für eine bevorstehende Erkältung sein.

Besonders im Winter breiten sich Erkältungen und Grippen im Handumdrehen aus. Um eine Erkältung abzuwehren, hilft es in der Regel, sich gesund zu ernähren, Sport an der frischen Luft zu treiben und Kontakt mit bereits erkrankten Personen zu meiden. Außerdem versuchen viele Menschen, in dieser Zeit ihre Füße und Hände möglichst warm zu halten. Doch sind kalte Füße wirklich der Auslöser für eine Erkältung?

Kalte Füße: Warnzeichen für bevorstehende Erkältung

Familie auf einem Bett mit Socken an.
Kalte Füße können einer Erkältung den Weg ebnen. © Viktoryia Verstak/Imago

Fest steht, dass kalte Füße oder Hände nicht die Ursache für Schnupfen und Co. sind. Der Grund für eine laufende Nase, Hals- und Kopfschmerzen sind immer Viren, die sich in der kalten Jahreszeit besonders gut verbreiten. Doch es lohnt sich trotzdem, Füße und Hände im Winter warm zu halten. Ergebnisse einer Studie von der Universität in Wales zeigen, dass kalte Füße ein Grund sein können, dass der Körper Erkältungssymptome zeigt.

Die Forscher hatten die 180 Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Hälfte musste ihre Füße für 20 Minuten in Eiswasser stellen, die andere Gruppe durfte warme Füße behalten. Nach ein paar Tagen zeigte sich, dass in der ersten Gruppe 13 Teilnehmer eine Erkältung bekamen, in der zweiten Gruppe waren es nur fünf. Kalte Füße lassen folglich die Wahrscheinlichkeit steigen, dass eine Erkältung ausbricht und Schnupfen, Husten und Halsschmerzen folgen.

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Kalte Füße: Immunsystem kann nicht richtig arbeiten

Grund dafür ist laut Stiftung Ökotest, dass das Immunsystem bei kalten Füßen nicht richtig arbeiten kann. Das hängt mit der dann eingeschränkten Durchblutung zusammen: Frieren wir, verengen sich die Blutgefäße, was die Durchblutung verringert. Der Körper versucht so, weniger Wärme zu verlieren. Das Immunsystem funktioniert unter diesen Bedingungen aber nur eingeschränkt. Zeitgleich ist die Nasenschleimhaut trockener und kalt – perfekte Bedingungen für Erkältungsviren, ihren Weg in den Körper zu finden und sich auszubreiten.

Es lohnt sich also, die Füße und Hände warmzuhalten. Diese Tipps helfen Ihnen dabei:

Wer lange Zeit am Schreibtisch sitzt, sollte außerdem die Beine nicht übereinanderschlagen und von Zeit zu Zeit aufstehen, um die Füße mithilfe von Bewegung wieder aufzuwärmen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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