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Was zu tun ist, wenn ein Mensch ganz plötzlich zusammenbricht 

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Von: Juliane Gutmann

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Es kann immer und überall passieren: Ein Mensch sackt kraftlos zusammen. Wer sich jetzt ein Herz nimmt und sofort Erste Hilfe leistet, kann Leben retten.

Kennen Sie die Situation? Sie sind in einer Einkaufspassage oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und plötzlich fällt ein Mensch in Ihrer Nähe hin. Manchmal steckt harmloses Stolpern hinter einem Sturz. Doch auch schwerwiegende Ursachen wie Kreislaufprobleme bis hin zu Herzstillstand sind mögliche Auslöser. Wichtig ist in einem ersten Schritt deshalb, herauszufinden, welcher Grund hinter dem Problem des Betroffenen steckt.

Meist sind es Kreislaufprobleme oder kleinere Unfälle, die Erste Hilfe erfordern. In dem Fall sind die Betroffenen meist ansprechbar und es reicht in vielen Fällen eine Ruhepause und etwas zur Stärkung. Sind die Betroffenen nicht ansprechbar, müssen andere Erste-Hilfe-Maßnahmen einsetzen. Diese sind eine Bürgerpflicht: Wer keine Erste Hilfe leistet, kann wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden.

Mann liegt bewusstlos am Boden.
Ob am Arbeitsplatz oder in der Fußgängerzone: Wenn ein Mensch plötzlich das Bewusstsein verliert, dürfen Sie nicht zögern. © Alessandro Melis/Imago/Panthermedia

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Erste Hilfe im Notfall: Gar nichts tun ist am schlimmsten

Ihr Erster-Hilfe-Kurs liegt schon sehr weit zurück? Bei aller Angst, Fehler zu machen, ist eines am schlimmsten: gar nichts zu tun. Also trauen Sie sich! So lautet der Appell des Klinikums in den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. 10.000 Menschen mit Kreislaufstillstand könnten jährlich gerettet werden, wenn mehr Menschen es wagen würden, zu helfen, heißt es weiter vonseiten der Klinik.

So gehen Sie vor, wenn plötzlich ein Mensch in Ihrer Nähe zusammenbricht:

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Herzdruckmassage: So gehen Sie dem Deutschen Roten Kreuz zufolge vor

Wenn der Kreislauf stillsteht, wird der Körper nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Daher ist eine sofort einsetzende Herzdruckmassage essenziell wichtig: „Im Gehirn wird der Sauerstoff am schnellsten verbraucht. Durch das Drücken wird sauerstoffreiches Blut aus anderen Abschnitten des Körpers ins Gehirn gepumpt. Beatmen ist nicht nötig. Die Zellen überleben“, sagt Dr. Jochen Molling, Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie im Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen.

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