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Fructoseintoleranz: Hautprobleme sind auch ein Symptom

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Menschen, die Fruktose oder umgangssprachlich Fruchtzucker nicht vertragen, reagieren häufig mit Darm-Beschwerden. Doch auch Akne kann die Folge sein.

Wie gut oder schlecht ein Mensch auf Fructose reagiert, hängt von der aufgenommenen Menge an Fruchtzucker und der Empfindlichkeit des Darms ab. Denn jeder Körper verarbeitet Fructose anders. Diejenigen, die direkt nach fructosehaltigem Essen Symptome wie Bauchschmerzen entwickeln, sollten eine Intoleranz in Betracht ziehen, insbesondere wenn sich die Beschwerden regelmäßig bemerkbar machen.

Dabei ist es nicht nur der Darm, der auf Fruchtzucker mit einer Unverträglichkeit reagiert. Was viele Betroffene nicht vermuten: Auch Hautprobleme können ein Hinweis auf eine Fructoseunverträglichkeit sein.

Fructoseunverträglichkeit: Hautprobleme sind auch ein Symptom

Frau mit Hautirritation im Gesicht vor grauem Hintergrund
Bei Fructoseintoleranz können Hautprobleme die Folge sein. © YAY Images/Imago

Es gibt direkt und auch indirekt mit einer Fructoseintoleranz assoziierte Symptome. Direkte Beschwerden können sein:

Indirekte Symptome, die zunächst nicht unmittelbar in Zusammenhang mit Fruktose gebracht werden, sind:

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Der regelmäßige Verzehr von Fructose über Obst oder mit Fruktose verarbeiteten Lebensmitteln kann zu chronischen Hautreaktionen wie Rötungen, Entzündungen und Akne führen. Gleichzeitig hat sich gezeigt: auch die Betroffenen, die aufgrund ihrer Fructoseintoleranz auf Obst und viele Gemüsesorten verzichten, leiden unter Hautproblemen wie Ekzeme und Pickel. Grund ist hierbei häufig eine Unterversorgung an Nährstoffen. 

Menschen mit Hautproblemen und einer Fructoseintoleranz sollten Obst wie Ananas, Banane und Weintrauben sowie Trockenobst eher meiden. Bestimmte weitere Lebensmittel fördern zudem Akne und darüber hinaus chronische Entzündungen von Diabetes, Rheuma sowie Arthrose.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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