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Hautkrebs-Risiko senken: Was Sie beim Auftragen der Sonnencreme unbedingt beachten sollten

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Sonnencreme auftragen
Sonnencreme sollte, um effektiv vor UV-Strahlung zu schützen, richtig aufgetragen werden. © Gema Alejo/Imago

Warme Sommertage im Freien verbringen, herrlich! Die Sonnencreme sollte dabei nicht fehlen. Nur wer sie richtig anwendet, kann sich vor Hautkrebs schützen.

Wenn die Sonne scheint, zieht es viele Menschen nach draußen. Die Wärme der Sonne tut gut, zudem wird die körpereigene Vitamin-D-Produktion angekurbelt. Da ultraviolette (UV-)Strahlung die Haut erheblich schädigen kann, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine hochwertige Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30. Möchten Sie Sonnencreme vom Vorjahr verwenden, achten Sie auf die Inhaltsstoffe. Beim Eincremen kann man tatsächlich auch Fehler machen – drei Tipps helfen, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten.

Welche Sonnencreme ist am besten? Sechs Produkte zeigen im Test keinen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlung.

Die wichtigsten Sonnenschutzregeln

Zu den wichtigsten Sonnenschutzregeln zählt laut BfS:

Laut dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) erreicht die UV-Strahlung gerade in den Monaten Mai, Juni und Juli ihren höchsten Wert, da der Einfallswinkel der Sonne am größten ist. Tagsüber im Sommer ist die UV-Belastung zwischen 10 und 15 Uhr am höchsten.

Vor welcher Strahlung sollte Sonnencreme schützen?

Sonnencreme sollte im besten Fall gegen UV-B- als auch gegen UV-A-Strahlung schützen. Dadurch wird nicht nur das Auftreten eines möglichen Sonnenbrandes verzögert und damit das Risiko für Hautkrebs gesenkt, auch vorzeitige Hautalterung durch Sonneneinstrahlung kann verhindert werden. Dennoch, „selbst Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor und ausgewiesenem UV-B- und UV-A-Schutz bieten keinen vollständigen Schutz. Daher sollte Sonnencreme niemals dazu genutzt werden, um den Aufenthalt in der Sonne beliebig auszudehnen“, heißt es jedoch vonseiten des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

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Wie Sie sich richtig mit Sonnencreme schützen – auf drei Kriterien achten

Viele Menschen verwenden Sonnenschutzmittel zu sparsam, unregelmäßig und vernachlässigen manche Körperbereiche. Das reduziert den Schutz vor schädlichen UV-Strahlen jedoch erheblich. Daher laut die Devise: Lieber großzügig auftragen. Ökotest weist auf drei Kriterien für einen angenehmen und geschützten Aufenthalt in der Sonne:

  1. Erwachsene sollten drei bis vier Esslöffel Sonnencreme verwenden, um den gesamten Körper zu bedecken – Kinder gegebenenfalls etwas weniger. Nur mit ausreichend Sonnencreme wird der angegebene Lichtschutzfaktor erreicht. Wiederholen Sie nach circa zwei bis drei Stunden das Eincremen, vor allem nach dem Baden.
  2. Auch bei bewölktem Himmel ist Sonnenschutz wichtig, da leichte Wolken bis zu 90 Prozent der UV-Strahlung durchlassen.
  3. Beim Eincremen sollten keine Körperstellen ausgelassen werden. Häufig vergessene Bereiche sind Füße, Hände, die Unterseite der Arme, die Ränder der Kleidung und der Rücken.

Fürs Gesicht gibt es zwar spezielle Sonnencremes, aber auch herkömmliche Sonnencreme bietet den nötigen UV-Schutz.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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