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Halsschmerzen: Vier Hausmittel, die Symptome über Nacht lindern

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Halsschmerzen sind nicht nur lästig, sondern auch unangenehm, insbesondere nachts. Es gibt einfache Mittel, die helfen, Symptome zu lindern.

München – Halsschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben, angefangen von einem grippalen Infekt, einer echten Grippe oder Corona bis hin zu Reaktionen auf sehr trockene Luft, Zigarettenrauch sowie Staub. Ist der Grund für die Beschwerden ein bakterieller oder viraler Infekt, so kann es auch mit Therapie drei bis fünf Tage andauern, bis die Symptome weniger werden. Akute Halsschmerzen können auch durch äußere Reize entstehen, die mit Hausmitteln schnell in den Griff zu kriegen sind.

Halsschmerzen: Vier Hausmittel, die Symptome über Nacht lindern

Eine zusätzliche wohltuende Wirkung hat Honig, der dem Tee mit einem Teelöffel pro Tasse zugegeben wird..
Neben Kamille und Salbei helfen auch Ingwer und Thymian als Tee zubereitet bei Halsschmerzen. (Symbolbild) © Lars Zahner/Imago

Halsschmerzen kommen meist recht plötzlich und führen häufig dazu, dass Betroffene noch weniger schlucken möchten. Das hat zur Folge, dass die betroffenen Schleimhäute im Rachen schlechter befeuchtet werden und das Schlucken noch mehr schmerzt.

Auch wenn es weh tut, so ist gerade das Trinken von Wasser oder Erkältungstees bei Halsschmerzen besonders wichtig. Weitere Linderung können auch zuckerfreie Kräuter-Lutschpastillen bringen, da sie den Speichelfluss anregen und den Hals befeuchten. Das schmerzhafte Schlucken wird dann minimiert. Je nach Beschwerden und persönlichem Empfinden kann Kälte und Wärme gegen Halsschmerzen helfen. Ein Klassiker bei Halsschmerzen ist das Gurgeln, da die schmerzlindernde Lösung direkt den Rachen erreicht.

Gurgeln bei Halsschmerzen

Für die Gurgellösung muss man nicht unbedingt in die Apotheke oder den Drogeriemarkt gehen. Alles, was Sie dafür brauchen, haben Sie wahrscheinlich zu Hause: Leitungswasser und Kochsalz. Geben Sie einen Teelöffel des Salzes in ein Viertelliter lauwarmes Wasser, vermischen es und gurgeln etwas davon alle zwei Stunden. Alternativ können auch Kamille- und Salbeitee gegurgelt werden.

Das Gurgeln mit Wasser und frisch aufgebrühtem Salbei empfiehlt sich besonders: Ein bis zwei Gramm Salbeiblätter mit circa 200 Milliliter heißem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Selbst Heilerde verdünnt in Wasser hat sich bei Halsschmerzen bewährt, da es entzündungshemmend wirkt.

Kräuter-Tees gegen Halsschmerzen

Neben Kamille und Salbei helfen auch Ingwer und Thymian als Tee zubereitet bei Halsschmerzen. Eine zusätzliche wohltuende Wirkung hat Honig, der dem Tee mit einem Teelöffel pro Tasse zugegeben wird.

Kühle Halswickel und Wärmflasche lindern Halsschmerzen

Ein in kaltes oder warmes Wasser getränktes Baumwolltuch, eine Wärmflasche sowie Quarkwickel um den Hals eignen sich gut, Symptome von Halsschmerzen zu lindern. Quarkwickel sind ein altbewährtes Hausmittel, um betroffene Stellen zu kühlen und Schmerzen sowie Entzündungen zu reduzieren. Das in Quark enthaltene Kasein wirkt bindend und sorgt dafür, dass entzündliche Stoffe entzogen, gebunden und abtransportiert werden. Quark-Umschläge helfen übrigens auch bei Sonnenstich. Statt Quark kann auch eine Heilerdeauflage von außen auf den Hals aufgetragen werden. Heilerde hilft nämlich nicht nur gegen Hitzepickel, sondern lindert auch Halsschmerzen.

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Hilfe gegen Halsschmerzen: Für hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen sorgen

Da wir nachts im Schlaf weniger schlucken und somit der Rachen weniger befeuchtet wird, können die Halsschmerzen beim Aufwachen am nächsten Tag besonders schmerzhaft sein. Um die Symptome auch beim Schlafen zu lindern, hilft es, eine Schale mit Wasser auf dem Fensterbrett aufzustellen oder feuchte Wäsche aufzuhängen. Beides kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen und mögliche Beschwerden durch trockene Luft im Raum minimieren.

Letztlich können Halsschmerzen verschiedene Ursachen haben, wie Erkältung, Heuschnupfen oder gar Corona. Es empfiehlt sich, die Symptome genau zu beobachten und bei anhaltenden Beschwerden zum Arzt zu gehen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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