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Inkontinenz und Blasenschwäche: Zehn Gemüsesorten können Harndrang verstärken

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Harndrang kann nicht nur durch Getränke, sondern auch über bestimmtes Essen ausgelöst werden. Welches Gemüse die Beschwerden einer Inkontinenz fördern kann.

Fleischtomaten
1 / 10Tomaten sind reich an Vitamin A, B1, C sowie E und enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und Spurenelemente. Das rote Gemüse besteht zu über 90 Prozent aus Wasser, was neben Kalium einen entwässernden Effekt hat und die Blase anregt. © Bass/Imago
Gurke mit Messer schneiden
2 / 10Gurken übertrumpfen die Tomate noch mit ihrem Wassergehalt von bis zu 97 Prozent. Auch durch ihre Mineralstoffe wie Kalium und Eisen können Gurken eine Inkontinenz und den damit verbundenen Harndrang verstärken. © Spectra/Imago
Grüne und weißer Spargelstangen liegen auf einem Tisch in ein Tuch gewickelt.
3 / 10Spargel ist nicht nur reich an Calcium und daher gut für die Knochen. 100 Gramm Spargel enthalten in etwa 300 Gramm Kalium, was gegen Wassereinlagerungen helfen kann. Zudem besteht das kalorienarme Gemüse zu über 90 Prozent aus Wasser, sodass Menschen mit Blasenschwäche und ausgeprägtem Harndrang es nur in Maßen genießen sollten. © Imago/Shotshop
Fenchelknollen
4 / 10Fenchel wirkt nicht nur entzündungshemmend, stärkt Leber und Nieren sowie hilft gegen Blähungen. Mit über 92 Prozent Wasseranteil kann das Gemüse auch den Harndrang fördern. © Auremar/Imago
Sellerie-Sticks
5 / 10Blasenschwäche und Harndrang sind gerade in der Öffentlichkeit für Betroffene unangenehm. 100 Gramm frischer Stangensellerie enthalten bereits 344 Milligramm Kalium, was nach dem Verzehr einen stark harntreibenden Effekt zur Folge haben kann. © Alex9500/Imago
Glas Karottensaft
6 / 10Karotten helfen nicht nur bei der Entgiftung der Leber. Sie sind mit 320 Milligramm pro 100 Gramm auch reich an Kalium, wodurch die Blase stark angeregt werden kann – Menschen mit Inkontinenz sollten daher den Genuss von Karotten oder Karottensaft mäßigen. © 5second/Imago
Wirsing
7 / 10Wirsing ist reich an Kalium und Wasser, wodurch nach dem Verzehr die Blase angeregt werden kann – für Menschen mit Inkontinenz und verstärktem Harndrang wichtig zu wissen. Zudem ist das grüne Gemüse äußerst gesund, da Wirsing nahezu so viel Vitamin C wie eine Zitrone enthält. © Caption Writer/Editor/Imago
Kartoffeln
8 / 10Kartoffeln zählen zu den kaliumhaltigen Lebensmitteln und können mit 410 Milligramm Kalium pro 100 Gramm Kartoffeln sehr gut Wassereinlagerungen entgegenwirken. Die Blase wird dadurch angeregt und der Harndrang gefördert. © YCbCr Positioning/Imago
Gehackte Zwiebeln auf einem Holzbrett
9 / 10Zwiebeln enthalten neben ihren Inhaltsstoffen wie Vitamin A, B, C auch Kalium, was eine entwässernde Wirkung zeigen kann. Zwiebeln sind harntreibend und beugen der Einlagerung von Flüssigkeit im Körper vor. © Panthermedia/Imago
Petersilie
10 / 10Wer seine Gerichte mit Petersilie würzt, sollte wissen, dass es sich hierbei um ein äußerst harntreibendes Kraut handelt. Petersilie kann stark entwässernd wirken, was für Menschen mit Inkontinenz zwar weniger erwünscht ist, jedoch bei hohem Blutdruck helfen kann. © LFL/Imago

Inkontinenz oder Blasenschwäche gilt als eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Insbesondere Frauen leiden darunter – beispielsweise nach einer Schwangerschaft und mit zunehmendem Alter. Laut Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. sind über neun Millionen Betroffene im Alltag mehr oder weniger durch Inkontinenz eingeschränkt. Trotz des häufigen Harndrangs ist gerade das Trinken wichtig, um die Blase zu stärken. Wasser ohne Kohlensäure und Rooibos-Tee bieten sich am ehesten an.

Es gibt daneben einige Lebensmittel, die Sie bei schwacher Blase eher vermeiden sollten. Neben Alkohol stehen auch säurehaltige Obstsorten im Verdacht, besonders harntreibend zu wirken.

So wie es verschiedene Gründe für Blasenschwäche gibt, beispielsweise zu hoher Blutdruck, so lassen sich auch unterschiedliche Formen unterscheiden, wie die Dranginkontinenz oder Stress- bzw. Belastungsinkontinenz. Wer generell unter Inkontinenz leidet, sollte neben Kaffee und Alkohol auch die Menge an Salz reduzieren und kaliumreiche Lebensmittel nur in Maßen essen.

Kalium dient als Gegenspieler zu Natrium und ist an der Regulation des Wasserhaushaltes im Körper beteiligt. Der wichtige Mineralstoff reguliert den pH-Wert und den Säure-Basen-Haushalt in den Zellen, nimmt Einfluss auf den Blutdruck und Herzschlag sowie ist verantwortlich für die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. Eine kaliumreiche Ernährung wirkt entwässernd.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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