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Durch Kaffeetrinken das Schlaganfallrisiko senken: Fünf Tassen pro Tag können helfen

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Kaffee hilft nicht nur beim Abnehmen und verzögert das Älterwerden, der Wachmacher kann in bestimmten Mengen sogar einem Schlaganfall vorbeugen und vor Depression schützen.

Kaffee ist nicht nur bei Italienern, Franzosen und Holländern sehr beliebt, auch in Deutschland gehören besonders Filterkaffee und Milchkaffee zu den konsumierten Getränken. Der Muntermacher verhilft durch seinen Koffeingehalt zu einem wachen Geist und in bestimmten Mengen zeigt Kaffee auch gesundheitsfördernde Wirkung mit Schutz vor Depression und Schlaganfall.

Kaffee wirkt vorbeugend gegen Schlaganfall: Bis zu fünf Tassen senken das Risiko für Arteriosklerose

Frau trinkt eine Tasse Kaffee
Wer regelmäßig Kaffee trinkt, senkt das Risiko für Schlaganfall, so eine Studie (Symbolbild) © Javier De La Torre/Imago

Eine großangelegte Studie der Baker Heart and Diabetes Research Institute in Melbourne, Australien, zeigt, dass Kaffee Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann, wie Focus Online berichtet. Die Forschungsergebnisse wurden im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht. Für die Studie untersuchte man 449.563 Studienteilnehmer ohne Herz-Kreislauf-Erkrankung. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren analysierten die Wissenschaftler Personen mit durchschnittlichem Alter von 58 Jahren, darunter 55,3 Prozent Frauen und 44,7 Prozent Männer. Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt: die, welche Kaffee tranken und diejenigen, die auf Kaffee verzichteten. Gleichzeitig setzten die Forscher das Augenmerk auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Kaffeekonsum, beispielsweise Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Schlaganfall.

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Was sich im Rahmen der Untersuchungen zeigte: Über 43.000 Teilnehmer, die keinen Kaffee tranken, erlitten im Laufe der Jahre beispielsweise eine Herzinsuffizienz oder einen Schlaganfall. Diejenigen hingegen, die zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, zeigten das niedrigste Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.

Wer Kaffee trinkt, hat geringeres Risiko, an Folgen einer Herzinsuffizienz oder eines Schlaganfalls zu sterben

Im Rahmen der Studie zeigte sich außerdem, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Sterblichkeit durch kardiovaskuläre Erkrankungen verringert: die Sterblichkeit der Probanden, die ein bis fünf Tassen Kaffee am Tag konsumierten, war am geringsten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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