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Den Körper vor Kälte schützen: Fünf Tipps, wie Sie dem Winter trotzen

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Es ist wieder so weit: Der Winter hält mit seinen klirrenden Temperaturen Einzug. Mit welchen Tricks Sie definitiv keine kalten Füße bekommen.

Für die meisten Menschen läutet der Winter die gemütliche Zeit des Jahres ein. Wenn die wärmenden Sonnenstrahlen draußen immer weniger werden, wird das Sofa zum neuen Lieblingsort. Schließlich ist es sehr verlockend, sich bei kaltem Wetter drinnen unter kuscheligen Decken zu verkriechen. Doch Eis, Schnee und Minusgrade müssen kein Hinderungsgrund für Outdoor-Aktivitäten sein. Nicht umsonst sagt man schließlich: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Damit Sie die niedrigen Temperaturen nicht – sprichwörtlich – kalt erwischen, haben wir eine Reihe von Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Körper vor Kälte schützen. Denn mit der richtigen Ausrüstung ist auch Frostbeulen im Winter mollig warm.

1. Die richtige Jacke

Es lohnt sich, in eine qualitativ hochwertige Wärmejacke zu investieren. Besonders zu empfehlen sind Jacken mit Daunenfedern, da diese ein exzellentes Isolationsvermögen haben. Dank der vielen kleinen Verästelungen kann die Körperwärme über lange Zeit gespeichert werden – selbst bei Minusgraden! Es gibt auch Jacken aus synthetisch hergestellter Kunstdaune, allerdings ist die Wärmeleistung dieser Produkte geringer. Am besten achten Sie beim Kauf auf die Bauschkraft der Daunenjacke. Dieser Wert wird in Kubik-Zoll („cuin“) angegeben und sollte idealerweise mindestens 500 oder 600 cuin betragen. Je höher die Bauschkraft, desto stärker ist die Wärmeleistung der Daunenjacke. Bei Regen sollten Sie allerdings vorsichtig sein: Das Daunenmaterial ist nässeempfindlich und verklumpt im feuchten Zustand schnell. Dadurch geht leider die Isolations- und Wärmeleistung verloren.

Frau mit Kind auf dem Arm im verschneiten Wald
Mit der richtigen Ausrüstung machen Outdoor-Aktivitäten auch in der kalten Jahreszeit warm. © Imago

2. Funktionsunterwäsche

Im Winter führt für Outdoor-Liebhaber eigentlich kein Weg an Thermounterwäsche vorbei. Die besten Modelle sind aus Merinowolle gefertigt, die Kälte keine Chance lässt. Außerdem ist Merinowolle atmungsaktiv, geruchsresistent und pflegeleicht. Ganz zu schweigen vom Komfort: Der feine Stoff kratzt nicht, sondern schmiegt sich schön an die Haut an.

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3. Kopfbedeckung

Manche Menschen tragen Mützen das ganze Jahr über als Mode-Accessoire. Spätestens im Winter wird die wärmende Kopfbedeckung allerdings zur Pflicht. Denn gerade am Kopf frieren wir schnell, weil die feinen Muskelstränge dort sehr empfindlich auf kalte Luft reagieren. Idealerweise bedecken Mützen auch die Ohren und den Nacken. Ohne Kopfbedeckung können die Stirnhöhlen oder die Ohren auskühlen und anfälliger für Krankheitserreger werden. Das wiederum kann zu einer Mittelohrentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung führen. Besonders gut wärmen Mützen aus Fleece oder Wolle. Insbesondere Alpakawolle ist wegen ihres tollen Warmhaltevermögens bei Minusgraden beliebt. Produkte aus Baumwolle sind dagegen eher für die Übergangszeit geeignet. 

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4. Warme Hände und Füße

Besonders Frauen leiden im Winter schnell an kalten Händen und Füßen. Wer seine Durchblutung anregen will, kann auf kalt-warme Wechselbäder und stimulierende Wechselduschen setzen. Auch warme Fußbäder können helfen. Allgemein hilft es, so viel wie möglich in Bewegung zu bleiben – auch draußen.

Handschuhe: Am besten nutzen Sie das klassische Zwiebelprinzip und tragen auch an den Händen mehrere Lagen. Eine gute Kombination sind beispielsweise dünne Seidenhandschuhe, die unter warmen Fäustlingen getragen werden. Auch dicke Daunenhandschuhe bieten sich an. Wer unter chronisch kalten Fingern leidet und den Outdoor-Spaß trotzdem nicht missen will, kann sich beheizbare Handschuhe anschaffen. Dank der elektronisch gesteuerten Heizelemente bleiben Ihre Finger auch bei Minusgraden warm und beweglich. Die gewünschten Wärmestufen lassen sich leicht regulieren.

Warme Socken: Bei kalten Füßen sollte man darauf achten, die richtigen Socken zu tragen. Lassen Sie lieber die Finger von den klassischen Baumwollsocken, da diese keinen Schutz vor Kälte oder Feuchtigkeit bieten. Deutlich geeigneter sind dagegen Wollsocken. Diese sind nicht nur mollig warm, sondern passen sich im Schuh auch gut dem Fuß an. Merinowolle ist eine hervorragende Wahl für Outdoor-Aktivitäten, während sich Schurwolle wiederum gut als Thermosocke macht. Wie bei den Handschuhen gibt es auch bei den Socken eine beheizbare Option, die Ihre Füße bei jedem Wetter warm und trocken hält. Darüber tragen Sie am besten ein Paar atmungsaktiver, wasserabweisender Stiefel mit rutschfesten Sohlen.

5. Körperpflege

Auch die Haut will während der kalten Jahreszeit nicht vernachlässigt werden. Die raue Witterung sorgt oft für trockene und spröde Haut, weil ihr natürlicher Fettfilm durch die Kälte angegriffen wird. Deshalb ist es wichtig, mit entsprechenden Produkten nachzuhelfen. Insbesondere fetthaltige Cremes mit niedrigem Wassergehalt sind nun hilfreich. Viele Marken haben speziell für den Winter eine Kälteschutzcreme entwickelt, die extrem trockener Haut Feuchtigkeit schenkt und sie mit einem schützenden Fettmantel umgibt. Auch die empfindliche Lippenregion sollte regelmäßig gepflegt werden. Empfehlenswert sind hier Produkte auf Bienenwachsbasis.

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