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Schlaganfall-Risiko senken durch Ernährung mit Olivenöl, Gemüse und Obst

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Täglich frisches Gemüse und etwas Olivenöl auf den Teller, so können Sie Arterienverkalkung laut Medizinern entgegenwirken und Schlaganfall gezielt vorbeugen.

Unsere körperliche und geistige Gesundheit hängt nicht nur von der Veranlagung ab, auch zu einem gewissen Maß von unseren Ernährungsgewohnheiten. Selbst Erkrankungen und chronische Entzündungen wie Diabetes, Rheuma, Arthrose sowie Akne können durch die Nahrung positiv oder negativ beeinflusst werden. Ernähren wir uns ungesund und unausgewogen, verschlechtern sich häufig auch bestimmte Symptome. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall steigt mit dem regelmäßigen Verzehr von bestimmten Lebensmitteln wie rotem Fleisch – gleichzeitig gibt es Nahrungsmittel, die die Arterien reinigen und damit einem Schlaganfall vorbeugen können. Unser Ernährungstipp: Regelmäßig Olivenöl auf den Speiseplan setzen! Als Teil der mediterranen Küche, schützt Olivenöl nachweislich vor Schlaganfall, wie Studien belegen.

Schlaganfall: Was ist die Ursache und wie kommt es dazu?

Teller mit Gemüsesorten.
Täglich Gemüse zu essen, kann das Risiko für einen Schlaganfall verringern. (Symbolbild) © Simona Pilolla/Imago

Es gibt zwei Arten von Schlaganfall: den ischämischen und den hämorrhagischen. Zu einem ischämischen Schlaganfall kommt es aufgrund einer Durchblutungsstörung beziehungsweise einem Blutmangel, der hämorrhagische Schlaganfall entsteht durch eine Blutung im Gehirn. In ca. 80 Prozent der Fälle ist Blutmangel die Ursache für den Schlaganfall, wie es gemäß dem Portal Schlaganfallbegleitung heißt.

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Die Durchblutungsstörung wird durch ein verstopftes Gefäß im Gehirn verursacht, was in vielen Fällen auf eine Arterienverkalkung, sogenannte Arteriosklerose zurückzuführen ist. Dabei handelt es sich um Fettablagerungen, die zu einer Verdickung der Innenwand von größeren oder kleineren Arterien und Engstellen (Stenose) führen. Fünf Symptome sollten Sie kennen, mit denen sich ein Schlaganfall dann ankündigt.

Das Risiko und Ausmaß einer Arterienverkalkung können Sie durch die Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes, aber auch durch ihre Ernährung weitestgehend selbst gut beeinflussen.

Schlaganfall vorbeugen: Mediterrane Ernährung schützt, wie Studien zeigen

Verschiedene Untersuchungen wie die Studie der Abteilung für Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit der Medizinischen Fakultät an der Universität Navarra in Spanien und eine Studie der italienischen Gesellschaft für Ernährung konnten nachweislich aufzeigen, dass eine sogenannte „mediterrane Ernährung“ einem Schlaganfall vorbeugen kann. Aus diesem Grund empfehlen Internisten und Kardiologen sowie Ernährungswissenschaftler die mediterrane Diät gerade den Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall mitbringen.

Grundlagen der mediterranen Ernährung sind:

Wichtig sind nicht nur die einzelnen Lebensmittel, sondern auch das damit verbundene Ernährungsprinzip: Die Mittelmeerküche gilt als frisch, regional und saisonal sowie abwechslungsreich und gesund. Die Spanier, Griechen und Italiener machen es den Deutschen vor und zählen zu den gesündesten Menschen Europas.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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