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Schulterschmerzen nachts: „Frozen Shoulder“ mit Cortison behandeln

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Von: Jasmin Pospiech

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Wer Schmerzen in der Schulter hat, sollte das besser beim Arzt abklären lassen.
Wer Schmerzen in der Schulter hat, sollte das besser beim Arzt abklären lassen. (Symbolbild) © Igor Stefanovic/Imago

Wenn die Schulter über Nacht „einfriert“, haben Betroffene mit großen Schmerzen zu kämpfen. Mit der richtigen Therapie und Kissen unterstützen Sie die Heilung.

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München – Es ist ein gleißender Schmerz, der Betroffenen widerfährt, und das meist mitten in der Nacht: die mysteriöse Erkrankung „Frozen Shoulder“. Diese kommt meist ohne Vorwarnung, mit unangenehmen Folgen. Die Schulter „friert“ quasi ein, mit der Folge, dass sich Betroffene kaum bewegen können. Manche sind schließlich in den Gelenken so steif, dass sie nicht mal mehr eine Kaffeetasse greifen, geschweige denn halten können.

Schulterschmerzen nachts: „Frozen Shoulder“ mit Cortison behandeln

Oftmals schmerzt die Schulter plötzlich, das heißt, dass viele daher anfangs nicht zuordnen können, woher er stammt. Doch die Erkrankung kommt häufiger vor als gedacht, besonders Frauen zwischen 40 und 70 Jahren, oftmals nach den Wechseljahren, sind davon betroffen. Bei der primären Form der „Frozen Shoulder“ sind noch keine Ursachen bekannt, sie soll allerdings häufig in Kombination mit Diabetes mellitus, Stoffwechselstörungen und Schilddrüsenerkrankungen auftreten. Die sekundäre Form zeigt sich hingegen oftmals nach einer Infektion, nach einer Operation oder nach einem Knochenbruch.

Infolgedessen entzünden sich die Gelenkkapsel und die Schleimhaut. Die Kapsel verdickt und verengt sich, mit der Zeit vernarbt und verklebt das Kapselgewebe um das Schultergelenk. Das führt schließlich zur Schultersteifheit, die viele Betroffene verspüren. Ohne Behandlung verheilt es von selbst wieder, das kann sich aber über Monate bis Jahre hinziehen.

Schultern im Schlaf entspannen

Damit Sie dennoch nachts schlafen können, brauchen Sie ein orthopädisches Nackenstützkissen. Das Seitenschläferkissen von GIANFAR von Third of Life (werblicher Link) ist ergonomisch gewellt und passt sich an Ihre Halswirbelsäule sowie Schulterpartie an.

Im ersten Stadium treten die heftigen Schmerzen aufgrund der Entzündungsreaktion auf, die Schulter fühlt sich zudem warm bis heiß an. Wenn der Schmerz abnimmt, sind auch Bewegungen im Alltag wie das Anziehen von Oberteilen nicht mehr so einfach möglich. Erst in der dritten Phase kehrt allmählich die Beweglichkeit zurück. Wer allerdings nicht ewig darauf warten möchte, kann mit einer entsprechenden Behandlung durch den Arzt entgegensteuern.

Schulterschmerzen nachts: Wann welche Therapie zum Einsatz kommt

Die Schmerzen lassen sich demnach gut mit einer Cortison-Einnahme therapieren. Hierbei wird über einen Zeitraum von vier Wochen Cortison oral verabreicht, in absteigender Dosis, mit fünf Tagen Gabe, gefolgt von zwei Tagen Pause. Dadurch lässt sich die Entzündungsreaktion gut in den Griff kriegen. Ist man bereits im zweiten Stadium und hat mit Gelenksteife zu kämpfen, hilft nur noch Physiotherapie. Mit gezielten Übungen wird die Schulterkapsel mobilisiert.

In besonders schweren Fällen kann auch zuerst eine Operation erfolgen, wobei die Kapsel durchtrennt wird. Die Schulter ist dann wieder sofort beweglich, dennoch sollte man sich nicht überanstrengen bzw. muss auch hier eine Physiotherapie im Anschluss erfolgen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, sollten Sie auch nachts ein geeignetes Kissen verwenden, um die Schulter zu entlasten.

Schmerzfrei durchschlafen

Das Seitenschläferkissen GIANFAR von Third of Life (werblicher Link) ist ein orthopädisches Nackenstützkissen aus Visco-Schaum. Das ergonomische Kissen ist ideal bei einer empfindlichen Nacken- und Schulterpartie, da es über einen Nackenbogen sowie eine Nackenwelle verfügt. Zudem ist es thermoregulierend und atmungsaktiv. Dank seiner Ultra-Fresh Technologie ist es auch für Allergiker geeignet.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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