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Trinken Sie genug? Urin zeigt es an der Farbe

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Wassertrinken ist gut und wichtig für unseren Körper, das ist bekannt. Woran erkennen Sie, dass Sie zu wenig trinken und was hat Urin damit zu tun?

München – Wir tun es jeden Tag – Frauen eher öfters als Männer. Wenn wir viel getrunken und gegessen haben, meist noch öfters. Haben wir uns im wahrsten Sinne erleichtert, fühlen wir uns viel besser – Zur Toilette-gehen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Eine Person mit gesunder Blase entleert diese ca. sechs- bis achtmal pro Tag.

Die menschliche Blase fasst etwa einen Liter Urin, der Harndrang setzt bereits ab etwa 300 bis 400 Milliliter ein, laut „Apotheken Umschau“. Und Frauen haben anatomisch gesehen eine kleinere Blase als Männer, was erklärt, warum Frauen „häufiger müssen“. Auch wenn die meisten Menschen dem Gang zur Toilette keine nähere Aufmerksamkeit schenken, so lohnt sich ein Blick auf den eigenen Urin.

Trinken Sie genug? Ihr Urin zeigt es Ihnen an seiner Farbe

Ihr Urin verrät viel über Ihren Stoffwechsel, der je nach Geschlecht, Alter und körperlichem Zustand variieren kann. Arbeiten die Nieren gut? Ist der Blutzucker zu hoch? Besteht eine Schwangerschaft? Werden Medikamente eingenommen? Alles Faktoren, die den Urin beeinflussen. Er gibt nicht nur Aufschluss über Stoffwechsel und mögliche Erkrankungen. Auch die Urinfarbe ist aussagekräftig.

Dabei braucht es nicht immer das Teststäbchen und eine Laboruntersuchung. Ist Ihr Urin bei näherer Betrachtung sehr dunkelgelb, könnte dies bedeuten: Sie sollten jetzt etwas trinken, am besten Wasser – zwei bis drei Liter über den Tag verteilt wird Erwachsenen empfohlen. Den Tag am Morgen gleich mit einem Glas Wasser beginnen, regt den Kreislauf an und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel und somit die Urinfarbe aus. Weitere Symptome als Hinweis dafür, dass Sie zu wenig getrunken haben, können Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit und ein trockener Mund sein.

Urin-Teststreifen: Was sagen die Farben aus?

Mittels eines Teststreifens, der in den Urin gehalten wird, kann die Farbe ein Indiz auf Nährstoff- oder Flüssigkeitsmangel geben.
Der Urin kann verschiedene Farben annehmen – ersichtlich an Teststreifen – von farblos bis fast schwarz. Dabei muss nicht immer eine Erkrankung dahinter stecken. Manchmal liegt es daran, dass Sie zu wenig getrunken haben. (Symbolbild) © Westend61/Imago

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Urin – Was die Flüssigkeit enthält und warum sie gelb ist

Die Nieren entgiften unser Blut und filtern darin enthaltene Nährstoffe. Die Stoffe, die der Körper nicht benötigt, werden über die Blase und bis zu zwei Liter Urin pro Tag ausgeschieden.

Der Urin, auch Harn genannt, besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Ist zu wenig Wasser aufgrund von zu wenig Flüssigkeitszufuhr – demnach Trinken – im Urin, erscheint dieser dunkelfarbiger. Die restlichen fünf Prozent des Urins enthalten Harnstoff, Hormone, Salze sowie Farbstoffe.

Urin ist deswegen gelb, da auch der Gallenfarbstoff Bilirubin als Abbauprodukt aus dem Blut darin enthalten ist.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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