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Vergesslichkeit im Alter: Grund muss nicht Demenz sein

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Vergesslichkeit ist ein Zeichen für Demenz, aber auch für Depression.
Vergesslichkeit kann auch ein Hinweis auf Depression sein. (Symbolbild) © Ute Grabowsky/Imago

Wer im Alter öfter Dinge vergisst, muss nicht zwangsläufig an einer Demenz erkrankt sein. Auch Depressionen können die Gehirnaktivität einschränken.

Demenz ist eine Volkskrankheit in Deutschland. Ende 2021 lebten hierzulande laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Die Krankheit kann zwar in jeder Altersgruppe auftreten, ist aber besonders bei älteren Menschen verbreitet. Typische Anzeichen einer heranschleichenden Alzheimererkrankung sind beispielsweise, dass Betroffene vergesslicher und orientierungsloser werden. Doch nicht immer muss für diese Symptome eine Demenz verantwortlich sein. Auch eine Depression kann die Aktivitäten des Gehirns einschränken.
Welche Symptome für eine Depression statt Demenz im Alter sprechen, weiß 24vita.de.

Eine Demenzerkrankung ist in der Regel irreversibel und an Demenz erkrankte Menschen haben eine geringere Lebenserwartung als gesunde Menschen gleichen Alters. Wie lange eine Demenzerkrankung dauert, ist immer unterschiedlich. Studien ergaben beispielsweise, dass Menschen, die eine Demenzdiagnose zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr erhalten, im Schnitt eine Krankheitsdauer von 6,1 Jahren bei Männern und 7,5 Jahren bei Frauen haben.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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