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Verstopfung bei Kindern: Pflaumensaft hilft ganz natürlich

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Von: Jasmin Farah

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Zu harter oder zu seltener Stuhlgang: Leiden Kinder an Verstopfung, sollten Eltern Ruhe bewahren. Altbewährte Hausmittel sorgen für Abhilfe.

Berlin – Verstopfung ist für Groß und Klein ein Thema und ist nie angenehm. Schließlich kann es für allerhand Beschwerden sorgen. Daher beschäftigt es besonders viele Elternteile, die schnell ins Grübeln kommen, wenn die Verdauung bei den Kleinen nicht richtig klappt. Als Verstopfung wird grundsätzlich eine zu seltene Stuhlentleerung bezeichnet. Doch es ist schwierig, diese wirklich festzumachen, da die Häufigkeit von vielen inneren und äußeren Faktoren abhängt.

Verstopfung bei Kindern: Pflaumensaft hilft ganz natürlich

Verstopfung bei Kindern ist nicht gefährlich, sollte aber auf Dauer mit einem Arzt abgeklärt werden.
Verstopfung bei Kindern ist nicht gefährlich, sollte aber auf Dauer mit einem Arzt abgeklärt werden. (Symbolbild) © Jan Andersen/Imago

Das Alter kann eine Verstopfung begünstigen, Kinder und ältere Menschen haben daher unter anderem öfters mit Darmproblemen zu kämpfen. Weitere Gründe sind auch die Ernährungsgewohnheiten oder aber mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Kinder und Erwachsene haben in der Regel ein bis dreimal am Tag Stuhlgang, bleibt dieser ein bis zwei Tage aus, ist es auch noch nicht dramatisch.

Vielmehr ist ein Anzeichen für eine Verstopfung, wenn der Stuhl zu hart ist und/oder dieser nur unter großen Mühen und Schmerzen gelingt. Setzt sich dieser über Tage vermehrt im Enddarm ab und ist der Toilettengang einfach nicht möglich, kann man zuerst versuchen, natürlich nachzuhelfen.

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Verstopfung bei Kindern: Mit Hausmitteln nachhelfen

Grundsätzlich sind Verstopfungen nicht gefährlich, auch nicht für die Kleinen. Es kommt also dadurch nicht zu einer „inneren Vergiftung“, wie manche glauben, weil manchmal der Stuhl durch Einrisse bedingte Blutauflagerungen aufweist. Diese entstehen oftmals durch den Druck, der sich beim Pressen auf der Toilette aufbaut. Dennoch sollten Sie eine Verstopfung möglichst schnell behandeln, damit es nicht chronisch wird.

Um eine gesunde Verdauung des Nachwuchses zu unterstützen, hilft es meist schon, die Ernährung so umzustellen, sodass der Stuhl weich bleibt. Folgende Lebensmittel sollten in diesen Fällen laut der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ) häufiger auf den Speiseplan kommen:

Verstopfung bei Kindern: Wann Sie zum Arzt sollten

Darüber hinaus kann der Grund für eine Verstopfung bei Säuglingen und Kleinkindern eine Kuhmilcheiweißunverträglichkeit sein. Daher rät der DGKJ Eltern, bei denen die Kleinen häufiger unter Verdauungsproblemen leiden, zum Arzt zu gehen. Dort lässt sich mit einem Allergietest eine mögliche Intoleranz nachweisen.

Alternativ kann der Arzt auch eine Eliminationsdiät anordnen, bei der Milch- und Milchprodukte für eine bestimmte Zeit nicht verzehrt werden dürfen. Anschließend werden die Lebensmittel wieder nach und nach eingeführt und auf ihre Verträglichkeit geprüft. Je nach Ergebnis wird dann eine entsprechende Dauerkost beibehalten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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