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Zecken-Plage: Knoblauch hält die Plagegeister fern

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Von: Jasmin Farah

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Wenn es wieder wärmer wird, sind Zecken nicht weit. Die Blutsauger können auch gefährliche Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen. So wehren Sie sich.

München – Wenn die Temperaturen im Frühling wieder steigen, erwachen auch die Zecken wieder zum Leben. Sie sind auf der Suche nach Nahrung und verstecken sich im Unterholz, in hohen Gräsern und Bäumen, wo sie auf Wirte lauern. Kommt ein Tier oder ein Mensch vorbei, beißen sie sich fest und ernähren sich von dessen Blut. Wenn der Blutsauger satt ist, lässt er von selbst los. Doch ein Zeckenbiss kann gefährlich sein.

Zecken-Plage: Knoblauch hält die Plagegeister fern

Zecken-Plage: Knoblauch hält die Plagegeister fern
Zecken mögen es feucht. Nach Regentagen sind die Krabbeltiere deshalb besonders aktiv (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Während ein Mückenstich oftmals nur juckt, können Zecken ernsthafte Krankheiten übertragen werden. Ein kreisrunder, roter Ausschlag ist definitiv ein Anzeichen, schnell einen Arzt aufzusuchen. Dieser verschreibt oftmals Antibiotika, damit sich mögliche Krankheitserreger nicht verbreiten können. Um das zu verhindern, ist es ratsam, sich gegen einen möglichen Zeckenbiss vorab zu schützen.

Dazu braucht es nicht unbedingt teure Mittel, es reichen bereits günstige Hausmittel. Ob sie allerdings genauso zuverlässig wirken, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Folgende können allerdings gegen Zecken helfen:

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Zecken-Plage: Kokosöl und ätherische Öle schmecken Blutsaugern nicht

Kokosöl besteht zum Großteil aus der gesättigten Fettsäure Laurinsäure und enthält zudem Caprylsäure. In Studien habe sich gezeigt, dass Kokosöl aus diesem Grund Zecken abschreckt. Es wird als natürliches Insektizid gehandelt, da es den Panzer von Insekten aufweichen kann. Zu einem geringen Teil enthält Kokosöl auch Caprinsäure, das wiederum gegen Viren, Bakterien und Pilze wirkt.

Knoblauch hat eine ähnliche Wirkung auf Zecken. Laut einer Studie von Forschern der Universität in Malmö haben schwedische Soldaten für acht Wochen lang Kapseln mit Knoblauchpulver erhalten. Mit großem Erfolg. Wer also nach Knoblauch riecht, schmeckt den Blutsaugern nicht.

Das gilt auch für ätherische Öle aus Eukalyptus, Lavendel, Nelken oder Rosmarin. Demnach sollen sie in unverdünnter Form auf die Haut aufgetragen, Zecken abwehren. Wer sensible Haut hat, sollte allerdings vorsichtig sein, da ätherische Öle leicht für Hautreizungen sorgen können.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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