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Asthma bronchiale: Darum sind die Symptome nachts am schlimmsten

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Von: Kristina Wagenlehner

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Eine amerikanische Studie verrät, warum die Symptome von Asthma bronchiale besonders in der Nacht am schlimmsten sind. Schuld sei der Körper selbst.

Bosten/USA – Asthma bronchiale ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Menschen, die an der entzündlichen Atemwegserkrankung leiden, sind oft von Atemnot, lautem Atmen, Hustenreiz und Herzrasen betroffen. Seit langem ist bekannt, dass der Schweregrad von Asthma einem Tag-Nacht-Rhythmus folgt.

Symptome von Asthma bronchiale: Die innere zirkadiane Uhr

Forscherinnen und Forscher der Brigham and Women‘s Hospital in Boston und der Oregon Health & Science University bestätigten nun, dass sich die Asthma-Symptome während der Nacht verschlimmern. Laut ihrer Studie waren bei bis zu 75 Prozent der Teilnehmer die Asthma-Symptome nachts stärker.

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Schuld sei die innere zirkadiane Uhr. Sie bezeichnet die Schwankungen der Körperfunktionen, die durch den Tag-Nacht-Wechsel und hormonelle Einflüsse gesteuert werden. Dazu gehören:

Der zirkadiane Rhythmus sorgt dafür, dass Handlungen, die wir regelmäßig durchführen – essen, schlafen, Sex – in einem relativ konstanten Turnus stattfinden.

Symptome von Asthma bronchiale: Schlechtere Lungenfunktion bei Nacht

Um den Beitrag des zirkadianen Systems von dem anderer Verhaltens- und Umweltfaktoren zu trennen, untersuchten die Forscher 17 Teilnehmer mit Asthma, die die Voraussetzungen dafür erfüllten. Das bedeutete: Sie nahmen keine Steroidmedikamente, benutzten aber Inhalatoren, die die Bronchien erweitern. Diese Asthmasprays können außerdem einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Corona-Infektion verhindern.*

Die Studie zeigte, dass das hormonell gesteuerte zirkadiane System eine bedeutende Rolle bei Funktion der Lunge und des Schweregrads von Asthma spielt. Nach der Analyse der Protokolle war klar, dass sich die Lungenfunktion im Schlaf verschlechterte. *Merkur.de ist ein Angbeot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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