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Atemübungen: Mit der „Kutscherhaltung“ sofort mehr Luft bekommen

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Von: Kristina Wagenlehner

Eine junge Frau in Torwartpose und Sportklamotten atmet aus (Symbolbild)
Die Torwartpose hilft, um wieder zu Atem zu kommen (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Der Atem rasselt, die Lunge pfeift: Personen, die an einer Lungen- oder Atemwegserkrankung leiden, bekommen oft schlecht Luft. Hier sind Übungen und Techniken, die dagegen helfen.

München – Einatmen, ausatmen, einatmen... nichts machen wir öfter und ist so lebensnotwendig wie das Atmen. Es passiert einfach, ohne, dass wir darüber nachdenken. Derweil ist die Atemmechanik ein komplexes Zusammenspiel der Muskeln.

Beim Einatmen wird die Luft wie bei einer Saugpumpe in die Lunge gesogen. Die Lungen weiten sich mithilfe der Zwischenrippenmuskeln und der sogenannten Atemhilfsmuskulatur. Zur Atemhilfsmuskulatur gehören Teile der Hals- und Brustmuskulatur, sowie die Bauchmuskulatur. Wenn wir ausatmen, entspannt sich die Muskulatur und die Luft wird über die Atemwege hinausgedrückt.

Atemübungen: Das bewirken sie

Ziel aller Atemübungen ist es, zur Ruhe zu kommen. Damit können auch Ängste und Verkrampfungen – auch der Atemmuskulatur – abgebaut werden. Üben Sie die Techniken im Alltag, wenn Sie entspannt sind. So fällt es Ihnen leichter sie durchzuführen, wenn Sie Probleme haben – wenn Sie Treppen steigen, Stress haben oder nervös sind. Folgende die Übungen und Positionen des Lungeninformationsdienstes können dann helfen, schneller wieder zu Atem zu kommen und mit der 4/7/11-Regel können Sie Ihren Blutdruck sogar senken.*

Atemübungen: Bewährte Atmentechniken

COPD, Asthma oder Covid-19: Menschen, die an einer Krankheit der Lunge oder der Atemwege leiden oder erkrankt sind, fällt das Atmen oft schwer. Auch Allergiker haben damit zu kämpfen. Einige Atemübungen haben sich bewährt, um wieder besser Luft zu bekommen.

Dazu gehört die sogenannte Lippenbremse: Die Lippenbremse stabilisiert die Bronchien bei der Ausatmung. Und so geht sie: Legen Sie ihre Lippen locker aufeinander und atmen Sie über die Nase ein. Öffnen Sie die Lippen leicht und atmen Sie die Luft durch den Spalt wieder aus.

Eine weitere Übung ist der Atemreizgriff: Greifen Sie etwas Haut auf einer Seite unterhalb der Rippenböden. Ziehen Sie die Haut leicht von sich weg und atmen Sie ein. Lassen Sie die Haut wieder los, wenn Sie ausatmen.

Atemübungen: Körperhaltungen, die die Atmung erleichtern

Auch bestimmte Körperhaltungen erleichtern die Atmung, denn sie weiten die Bronchien. So kann mehr Luft in die Lunge strömen. Werden Arme aufgestützt, nimmt das Gewicht vom Brustkorb und dem Schultergürtel. Das entlastet die Atemhilfsmuskulatur. Versuchen Sie in jeder Haltung ruhig und gleichmäßig zu atmen, gegebenenfalls mit Lippenbremse.

Das Helmholtz Zentrum München nennt fünf Haltungen, die das Atmen erleichtern:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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