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Corona: Hatte ich es schon? Fünf Symptome weisen darauf hin

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Von: Jasmin Farah

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Typische Symptome einer Corona-Infektion sind Husten, Atemnot und Geschmacksverlust. Oder etwa doch nicht? Laut Experten gibt es harmlosere Anzeichen.

München – Die Omikron-Variante hat laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (58, SPD) seinen Höhepunkt erreicht. Das zeigt auch die 7-Tage-Inzidenz. Allmählich entspannt sich also die Corona-Lage hierzulande. Aus diesem Grund haben Bund und Länder bereits erste Lockerungen in den nächsten Tagen angekündigt. Diese sollen dann Schritt für Schritt weiter aufgeweicht werden, bis sie ab 20. März komplett wegfallen. Schutzmaßnahmen wie Maskentragen und Abstandhalten sollen hingegen bestehen bleiben und nicht so schnell aus dem Alltagsbild verschwinden.

Corona: Hatte ich es etwa schon? Diese fünf Symptome weisen darauf hin

Dennoch hat man das Gefühl, dass sich rundherum Freunde und Verwandte einer nach dem anderen mit Covid-19 infiziert. Es scheint, als ob jede Woche neue hinzukommen, die in Quarantäne sind oder müssen. Während manche allerdings über Gliederschmerzen, teils Fieber und auch über Geschmacks- und Geruchsverlust klagen, gibt es andere, die zum Beispiel lediglich über Schnupfen berichten.

Eine Frau mit blondem Haar niest in ein Taschentuch (Symbolbild)
Eine laufende Nase kann auf eine Corona-Infektion hindeuten. (Symbolbild) © Irina Heß/ Imago

Viele sind aufgrund dessen sehr verunsichert und stellen sich die Frage: Könnte ich selbst schon Corona gehabt und es gar nicht bemerkt haben? Das ist gut möglich, sagen Experten. Dennoch gibt es fünf Symptome, die darauf hinweisen können, dass man sich – ohne es zu merken – mit dem Coronavirus angesteckt hat:

1. Laufende Nase, Halsschmerzen sowie Verstopfung

Im ersten Moment denkt man sich nichts Böses, wenn die Nase läuft. Denn einerseits ist es Winter, wo Erkältungsviren ein leichtes Spiel haben. Andererseits beginnt bereits der Pollenflug verschiedener Gräser und Bäume, weshalb manche bereits mit Heuschnupfen zu kämpfen haben. Hat man allerdings eine laufende Nase mit Halsschmerzen und kommt auch noch Verstopfung hinzu, kann das laut Experten auf einen leichten Verlauf von Covid-19 hindeuten.

2. Verfärbungen an Zehen und Fingern

Zu den vielfältigen Symptomen einer Corona-Erkrankung können auch Hautveränderungen zählen. Das betrifft besonders junge Kinder, die ansonsten keinerlei Beschwerden zeigen sowie junge Erwachsenen. Allerdings konnte man bei ihnen Verfärbungen an Zehen und Finger beobachten.

Diese ähneln blasenartigen Schwellungen der Haut, die zudem meist jucken und schmerzhaft sind. Sie entstehen oftmals bei Kälte und werden daher auch Frostbeulen genannt. Bei einer Covid-19-Infektion sind sie hingegen eine Reaktion des körpereigenen Immunsystems auf das Virus.

3. Bindehautentzündung

Tränende Augen, Jucken oder verschwommene Sicht: Eine Bindehautentzündung ist nervig und manchmal auch schmerzhaft. Das Überraschende: Ihr zugrunde könnte auch eine Corona-Infektion liegen, so Experten. Demnach soll das Virus eine leichte Entzündung im Auge hervorrufen. Diese soll dadurch entstehen, dass Aerosole in Kontakt mit der Bindehaut kommen. Daher ist es ratsam, als Kontaktlinsenträger in Coronazeiten auf die Brille umzusteigen. Das schützt die Augen besser davor.

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4. Muskelschmerzen

Neben Glieder- sind auch Muskelschmerzen ein Warnsignal, dass sie womöglich unter einer Corona-Infektion leiden oder in der Vergangenheit darunter gelitten haben. Die meisten verbinden diese oft mit einer Grippe oder mit einem Muskelkater nach einem schweißtreibenden Workout. Wenn aber beides nicht der Fall ist, könnte gut möglich eine Covid-Erkrankung dahinterstecken.

5. Kopfschmerzen

Bis zu 15,5 Millionen Deutsche sind hierzulande von Migräne betroffen. Sie kennen nur zu gut den pochenden und hämmernden Schmerz im Kopf. Sind Sie allerdings bisher davon verschont worden, könnte es auch sein, dass Sie sich mit Corona infiziert haben. Die Studienlage habe demzufolge gezeigt, dass Kopfschmerzen vor allem bei einer fortschreitenden Erkrankung auftreten und demnach Spannungs- oder Migränekopfschmerzen sehr ähneln können.

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie sich mit Corona infiziert haben, machen Sie am besten einen Antigentest. Allerdings geben diese nicht immer eine hundertprozentige Garantie, vor allem die im Handel erhältlichen für den Hausgebrauch. Daher ist es empfehlenswert, einen Corona-Test für eine endgültige Gewissheit gleich vom Hausarzt durchführen zu lassen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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