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Corona-Test ist positiv? Mit diesen Tipps werden Sie zu Hause schnell wieder fit

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Von: Jasmin Pospiech

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Sie sind in Quarantäne, denn der Corona-Selbsttest ist positiv? Keine Ausnahme, Omikron hat Deutschland fest im Griff. So geht es Ihnen schnell besser.

München – Ein Ende der Corona-Pandemie scheint für viele noch in weiter Ferne. Schließlich breitet sich hierzulande gerade die Omikron-Variante aus. Fast täglich meldet das Robert Koch-Institut (RKI) Rekordzahlen an Neuinfektionen. Omikron soll dem RKI zufolge mittlerweile die vorherrschende Corona-Variante sein. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Stand: 07. Februar) ist aktuell auf 1.426 gestiegen.

Corona-Test ist positiv? Mit diesen Tipps werden Sie zu Hause schnell wieder fit

Da Omikron laut Experten allerdings milder verläuft als die vorherige Delta-Variante, sollen sich zumindest weniger Corona-Patienten auf den Intensivstationen befinden. Ist also der Corona-Test positiv und Sie zeigen erste Symptome, heißt es zunächst, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen.

Typische Anzeichen einer Infektion mit Omikron sind:

Besonders letztere Symptome zeigen, dass sich unser Immunsystem gerade mit einem Krankheitserreger auseinandersetzen muss. Doch bei einem milden bis moderaten Krankheitsverlauf ist es möglich, sich zu Hause zu isolieren und eine Corona-Infektion in den eigenen vier Wänden auszukurieren.

Eine Frau liegt krank auf der Couch, im Vordergrund ist ein Nasenspray und ein Glas Wasser zu sehen. (Symbolbild)
Nasenspray und andere klassische Erkältungshilfsmittel können auch bei leichten Corona-Beschwerden helfen. (Symbolbild) © Christin Klose/dpa

Denn seit dem 07. Januar gilt für alle, die einen positiven PCR-Test aufweisen – ob geimpft oder nicht – eine zehntägige Quarantäne-Pflicht. Wer allerdings mindestens 48 Stunden symptomfrei ist, kann sich mithilfe eines negativen PCR-Tests oder Antigen-Tests freitesten. Vorausgesetzt, die Probenentnahme erfolgt allerdings frühestens an Tag sieben. Doch was tun in der Zwischenzeit?

Corona-Test ist positiv? Bei Symptomen: Bett hüten und viel trinken

Wenn Sie Beschwerden haben, sollten Sie sich die ersten Tage in Isolation schonen und das Bett zu hüten. Wenn es Ihnen besser geht, können Sie durchaus zwischendurch aufstehen. Schließlich ist das ständige Liegen bei Atemwegserkrankungen nicht optimal, da die Lunge dabei schlechter mit Sauerstoff versorgt werden.

Verzichten Sie aber auf zu anstrengende körperliche Betätigungen. Der Körper benötigt die Energie, um mit der Erkrankung fertig zu werden. So schade wie es ist, aber Spaziergänge an der frischen Luft sind in Quarantäne ebenfalls tabu.

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Zudem ist es wichtig, besonders bei Fieber und starkem Schwitzen, ausreichend zu trinken. Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft (DGE) Erwachsenen ein bis eineinhalb Liter Wasser pro Tag. Bei jedem Grad Körpertemperatur über 37 Grad sollten Erwachsene einen halben bis einen Liter Flüssigkeit zusätzlich pro Tag trinken.

Corona-Test ist positiv? Rezeptfreie Schmerzmittel gegen Symptome

Ansonsten haben Sie die Möglichkeit, bei Schmerzen auf rezeptfreie Medikamente zurückzugreifen. Bei Kopf- und Gliederschmerzen helfen gängige Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen. Bei Schnupfen und Husten können abschwellende Nasensprays oder Hustensäfte für Linderung sorgen.

Da die Gesundheitsämter die Kontaktnachverfolgung oft nicht mehr stemmen können, sollten Sie in der Zwischenzeit nicht nur Ihren Hausarzt, sondern auch alle Menschen informieren, die Sie in den vorausgegangenen Tagen getroffen haben. Verschlechtern sich die Symptome, steigt etwa das Fieber oder tritt sogar Atemnot auf, sollten Sie Ihren Arzt erneut kontaktieren. Bei akuter Luftnot wählen Sie direkt den Notruf unter 112 oder rufen den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 an. *wa.de und Merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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