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Corona: Nach Omikron – neue Variante in Frankreich entdeckt

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Von: Jasmin Pospiech

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Erst Omikron, jetzt schon wieder eine neue Variante? Das Corona-Virus hat Europa fest im Griff. Wie gefährlich ist B.1.640.2? Experten geben Entwarnung.

Marseille – Erst Alpha, Delta und nun Omikron: Das Corona-Virus mutiert munter vor sich hin. Sobald eine Welle wieder abzuflauen scheint, wird bereits von Experten und Medien die nächste Variante angekündigt. Viele Bürger sind dadurch in großer Sorge und fragen sich, wie gefährlich und ansteckend diese sind und ob Corona überhaupt je ein Ende findet. Schließlich heißt es bereits seit einigen Wochen, dass Omikron auf dem Vormarsch ist und im Januar dieses Jahres auch in Deutschland die vorherrschende Variante sein soll.

Corona: Nach Omikron – neue Variante in Frankreich entdeckt

Obwohl noch wenig dazu bekannt ist, vermuten Experten, dass Omikron ansteckender ist als die vorhergehenden Varianten, dafür Infektionen aber milder verlaufen sollen. Doch jetzt scheint bereits die nächste Coronavirus-Mutation in den Startlöchern zu stehen. Demnach soll die Variante B.1.640.2 erstmals in Frankreich nachgewiesen worden sein. Angeblich habe eine Person aus Südfrankreich diese aus Afrika, genauer Kamerun, mitgebracht. Bereits zwölf weitere Personen sollen ebenfalls damit infiziert sein, berichtet das Universitätsklinikum IHU Méditerannée Infection in Marseille.

Grafische Darstellung des Corona-Virus. (Symbolbild)
So sieht das Virus der Omikron-Variante unter dem Mikroskop aus. (Symbolbild) © Imago

Experten geben aber Grund zur Beruhigung. Schließlich sei es normal, dass das Sars-CoV-2 wie viele anderen Viren mutiere. Zwar wisse man noch nicht so viel über die neue Variante, dennoch habe eine noch nicht vollständige Studie vorab gezeigt, dass 46 Mutationen im Spike-Protein identifiziert werden konnten, ähnlich wie bei der Omikron-Variante. Allerdings sagen die Experten auch, dass Mutationen ständig entstehen und es viele weitere gibt, die noch nicht bekannt sind.

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Corona: Variante B.1.640.2 – Panikmache sei fehl am Platz

Es sei noch unklar, wie sich die Variante verbreitet und wie ansteckend sie ist sowie ob Impfungen dagegen helfen können. Dennoch ist gesichert, dass das Coronavirus mithilfe von Mutationen versucht zu überleben bzw. die bei Menschen gebildete Immunantwort gegen vorherige Varianten auszuhebeln. Solange es aber noch keine gesicherten Daten gibt, sei Panikmache fehl am Platz, heißt es weiter. Denn es könnte genauso sein, dass diese Mutation wie viele andere schnell wieder verschwindet. Jetzt heißt es also: abwarten. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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