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Darmgesundheit: Zehn Punkte, an denen Sie erkennen, ob Ihr Darm krank ist

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Von: Kristina Wagenlehner

Neue Forschungen belegen immer wieder, wie wichtig die Darmgesundheit ist. Ob Ihr Darm gesund oder krank ist, können Sie an folgenden zehn Punkten erkennen.

Berlin – „Wenn‘s Arschal brummt, ist‘s Herzal g‘sund.“, sagt man in Bayern. Und da ist was dran. Ist die Verdauung intakt, ist das in der Regel ein gutes Zeichen, dass Körper und Seele gesund sind. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht und „schlägt etwas auf den Magen“, wirkt sich das wiederum auf die Verdauung aus.

Darmgesundheit: Das Leben im Darm

Im menschlichen Darm leben mindestens 160 Arten unterschiedlicher Mikroorganismen. Die Gesamtheit aller Darmbewohner wird als Mikrobiom des Darms bezeichnet. Dazu gehören Bakterien, Archaeen (Urbakterien), Viren und auch Pilze. Bakterien werden oft in nützliche und pathogene (krankmachende) Bakterien unterteilt. Bakterien der ersten Gruppe unterstützen unseren Körper bei der Verdauung und der Aufnahme von Vitaminen und Proteinen. Pathogene Bakterien können zu Durchfall, Erbrechen und Magenschmerzen führen und werden häufig über die Nahrung aufgenommen.

Darmgesundheit: Was den Darm krank macht

Damit der Darm sich wohlfühlt, muss zwischen den verschiedenen Darmbewohnern Frieden herrschen. Kommt es beispielsweise dazu, dass ein bestimmtes Bakterium oder ein Pilz sich stark vermehrt und andere Darmbewohner verdrängt, äußert sich das in Form von Magenschmerzen, Magengrummeln oder einem Blähbauch. Aber auch andere Symptome wie Akne, Juckreiz oder Stimmungsschwankungen sind möglich. Ein ausgeglichenes Mikrobiom ist also Voraussetzung für einen gesunden Darm – und dieser wiederum für unser Wohlbefinden. Mit einigen Tipps und der richtigen Ernährung halten Sie Ihren Darm fit. Viel diskutiert wird auch die Frage, was Probiotika im Darm bewirken und ob man sie zusätzlich einnehmen sollte.*

Neben krankmachenden Bakterien, gibt es weitere Faktoren, die das Gleichgewicht im Darm stören können. Zum Beispiel Antibiotika oder übertriebene Hygiene. Außerdem kann auch der sogenannte „moderne“ Lebensstil mit schlechter Ernährung – also viel Zucker, wenig Ballaststoffen und viel tierischem Eiweiß und Fett – sowie wenig Bewegung und Stress negative Auswirkungen auf die Darmgesundheit haben. Die Symptome sind ganz unterschiedlich: vom Reizdarmsyndrom bis hin zu psychischen Krankheiten. Forscher fanden heraus, dass Darm und Gehirn über den Vagusnerv miteinander verbunden sind und miteinander kommunizieren. So beeinflusst das psychische Wohlbefinden die Darmgesundheit und umgekehrt.

Darmgesundheit: Zehn Punkte, an denen Sie erkennen, ob ihr Darm krank ist

Ob Ihre Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist, können Sie unter anderem an folgenden zehn Punkten erkennen:

Wer über einen längeren Zeitraum an diesen Beschwerden leidet, sollte einen Termin beim Hausarzt vereinbaren. In der Regel veranlasst der Arzt oder die Ärztin dann eine Stuhluntersuchung, die Aufschluss über Ihre Darmgesundheit geben kann.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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