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Ekzem der Haut bei Babys: Gesicht und Windelbereich können betroffen sein

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Ein seborrhoisches Ekzem ist eine nicht ansteckende Entzündung der Haut, deren Ursachen teils unklar sind. Besonders Säuglinge leiden unter den Symptomen.

Es gib verschiedene Auslöser, die im Verdacht stehen, ein Ekzem der Haut, sogenannte seborrhoische Dermatitis, auslösen zu können. Stress, genetische Veranlagung, Kälte sowie eine gestörte Talgdrüsen-Funktion werden als Ursachen diskutiert, laut Pharmazeutische Zeitung.

Bei Babys spricht man auch von einer seborrhoischen Säuglingsdermatitis, die sich hauptsächlich an der Kopfhaut durch fest haftende, gelblich-fettige Schuppen äußert. Die Hauterkrankung kann sich jedoch auch auf andere Körperareale ausbreiten.

Ekzem der Haut bei Babys: Auch Gesicht und Windelbereich können betroffen sein

Baby auf dem Rücken beim Wickeln
Die entzündliche Hauterkrankung „Seborrhoische Säuglingsdermatitis“ kann verschiedene Körperareale wie Kopf und Windelbereich betreffen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Hautveränderungen bei Babys und Kleinkindern können verschiedene Ursachen haben, beispielsweise Neurodermitis. Wichtig ist: die Entzündungen richtig deuten und entsprechend behandeln.

Nur selten breitet sich die Dermatitis auf dem gesamten Körper des Babys aus. In den meisten Fällen heilt der Hautausschlag auch ohne Behandelung nach wenigen Wochen ab. Ist dies nicht der Fall, wird der Kinderarzt eine leicht kortisonhaltige Salbe zum Auftragen verordnen. Dennoch ist ein Ekzem, die seborrhoische Säuglingsdermatitis, nicht gefährlich und es bedarf normalerweise keiner weiteren Therapie.

Bei Erwachsenen hingegen kann das seborrhoisches Ekzem chronisch verlaufen. Doch es gibt Hausmittel, die die Symptome der Hautentzündung gut lindern können.

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Ekzem der Haut bei Babys: Olivenöl oder Babyöl kann helfen

Das sanfte Auftragen von Öl kann verkrustete Hautschuppen aufweichen und lösen. Wichtig: betroffene Stellen nicht rubbeln! Nässende Hautstellen, zum Beispiel bei Babys im Windelbereich, können mit Zinkpuder zum Trocknen und später mit Zinkpaste sehr gut therapiert werden. In den meisten Fällen heilt die seborrhoische Dermatitis bis Ende des ersten Lebensjahrs vollständig aus.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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