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Verstopfte Nase: Chronische Nasennebenhöhlenentzündung möglich

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Nase ist zu, Atmung fällt schwer, wie lästig. Wenn die Nase andauernd verstopft ist, können auch andere Ursachen als eine Erkältung dahinter stecken.

Die Erkältung-Geplagten unter uns kennen es zu gut: Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase ist bei den meisten eines der ersten Symptome. Tagsüber im Sitzen, Laufen und Stehen bekommen wir die Symptome größtenteils mit Nase putzen und Nasentropfen noch ganz gut in den Griff – doch nachts sieht es schon häufig schlechter aus. Im Liegen und während des Schlafens zeigt sich besonders, wie unangenehm eine verstopfte Nase ist, die Betroffene zum Atmen durch den Mund zwingt.

Neben dem grippalen Infekt können auch andere Gründe dafür sprechen, warum nicht durch die Nase geatmet werden kann.

Verstopfte Nase: Chronische Nasennebenhöhlenentzündung möglich

Frau putzt sich die Nase am Schreibtisch.
Eine entzündete und geschwollene Nasenschleimhaut kann verschiedene Ursachen haben. (Symbolbild) © Bartek Szewczyk/Imago

Erkältung oder doch Allergie? Ursachen für eine verstopfte Nase können nicht nur ein grippaler Infekt sein. Auch eine Pollenallergie bzw. Heuschnupfen mit allergischer Rhinitis oder Hausstauballergie können dahinter stecken. Betroffene können in der Regel die Gründe gut einschätzen – sei es, weil sie aktuell eine nachgewiesene bakterielle oder virale Infektion durchstehen oder an einer Allergie leiden.

Ist die Nase besonders morgens verstopft und Sie sind sich sicher, keine Allergie zu haben? Eine entzündete und geschwollene Nasenschleimhaut kann auch durch trockene Luft bzw. eine geringe Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer entstehen. Darüber hinaus erschwert Tabakrauch, ob durch aktives Rauchen oder Passiv-Rauchen, das Atmen über die Nase.

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Halten Ihre Beschwerden länger als drei Monate an und zeigen sich häufiger als viermal pro Jahr, könnte eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) mit der verstopften Nase zusammen hängen – insbesondere dann, wenn die Symptome mit vermehrter Schleimbildung, Riechstörungen ähnlich der nach einer Corona-Infektion sowie Gesichts- und Kopfschmerzen einhergehen.

Dann empfiehlt es sich, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufzusuchen, um möglichen Ursachen wie eine akute Sinusitis, verkrümmte Nasenscheidewand oder Nasenpolypen ausschließen zu können.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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