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Essen gegen das Altern: Vier Ernährungstipps, mit denen Sie jung bleiben

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Von: Judith Braun

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Intervallfasten ist eine geeignete Methode, um sich jung zu essen. Das ist es aber nicht allein: Drei weitere Ernährungstipps helfen gegen das Altern.

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Der Alterungsprozess von Menschen beginnt im Durchschnitt schon ab dem 25. Lebensjahr. Denn mit zunehmendem Alter baut die Kompetenz von Zellen in einem schleichenden Prozess ab. Diesem ist man allerdings nicht völlig ausgeliefert. Mit den richtigen Verhaltensweisen kann man dem Altern tatsächlich entgegenwirken. Dabei spielt vor allem die Ernährung eine wichtige Rolle.

Ernährung gegen Altern: Wann Sie essen, ist entscheidend 

Ein Mann hält im Supermarkt Obst in seiner Hand.
Eine ausgewogene Ernährung hält die Zellen im Körper fit. Allerdings kommt es auch darauf an, wann Sie essen. © JesÒºs Martinez/IMAGO

Laut Focus Online hilft gegen das Altern vor allem eine zellgerechte Ernährung. Auf diese Weise kann die Zellgesundheit positiv beeinflusst werden. Denn nur 20 Prozent ist durch angeborene Genetik vorgegeben, den Rest kann man über die tägliche Neuprogrammierung der Epigenetik selbst steuern. Vier Verhaltensweisen können dabei helfen, dass der Körper weiterhin jung bleibt.

1. Ernährungstipp gegen Altern: Mit Intervallfasten können sich Zellen regenerieren

Bei der Ernährung sollten Sie nicht nur auf gesunde Lebensmittel achten: Auch der Zeitpunkt der Essensaufnahme spielt eine entscheidende Rolle. Experten empfehlen beispielsweise das Intervallfasten. Dabei essen Sie innerhalb von acht Stunden zwei Mahlzeiten. Kleine Snacks oder Zwischenmahlzeiten währenddessen sollten Sie unbedingt vermeiden. Im Anschluss machen Sie eine 16-stündige Essenspause. Die Zellen können sich in dieser Phase reinigen und regenerieren.

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Gerade zu Beginn der Umstellung auf das Intervallfasten, kann es sein, dass Sie sich müder und energieloser fühlen. Schließlich benötigt der Körper seine Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen. Jedes Mal, wenn Sie in diesem Fall Hunger verspüren, kann Flüssigkeit helfen. Trinken Sie beispielsweise Wasser in ausreichender Menge. Aber auch grüner Tee ist aufgrund seiner Substanzen, die für Langlebigkeit relevant sind, zu empfehlen. Die Ernährungs-Docs liefern in ihrem Intervallfasten-Ratgeber (werblicher Link) wertvolle Tipps, Rezepte und Wochenpläne.

2. Ernährungstipp gegen Altern: Ballaststoffreiche Nahrung für eine gesunde Darmflora

Achten Sie auch beim Intervallfasten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Sie hält die Zellen fit und bildet schließlich das Fundament für ein langes Leben. Denn mit den richtigen Lebensmitteln kann man den Alterungsprozess verlangsamen. Eine ballaststoffreiche Nahrung wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. Lebensmittel wie Rote Beete, Äpfel, Lauch, Cashewkerne und Pastinaken können wie eine Art Dünger auf die im Darm angesiedelten Bakterien wirken. Dies kann zu einem vielfältigen Mikrobiom beitragen. Dieses hilft bei der Regeneration der Nerven und dämmt gleichzeitig die Entstehung von anderen Krankheiten ein.

3. Ernährungstipp gegen Altern: Sirtuine stärken – über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel

Sirtuine sind Enzyme, die an wichtigen Vorgängen im Körper, wie zum Beispiel am Muskelaufbau und an der Fettverbrennung, beteiligt sind. Gleichzeitig fördern sie die Zellerneuerung und reparieren DNA-Schädigungen. Diese bilden sich während des natürlichen Alterungsprozesses an den Chromosomen. So tragen Sirtuine dazu bei, dass der Körper jung bleibt. Aktiviert werden können sie über sogenannte Polyphenole in bestimmten Lebensmitteln.

Sie finden sich in Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kurkuma, roten Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch, schwarzem Kaffee und dunkler Schokolade. Allerdings kann es schwierig sein, sie über die Ernährung in ausreichend großen Mengen aufzunehmen. Deshalb können hier gegebenenfalls auch Nahrungsergänzungsmittel helfen. Dies sollten Sie allerdings vor der Einnahme in jedem Fall mit Ihrem Arzt besprechen.

4. Ernährungstipp gegen Altern: Die Drei-Viertel-Regel

Anstatt auf Kohlenhydrate als Hauptbestandteil einer Mahlzeit zu setzen, sollten Sie immer einen 3/4 Teller voll von nicht stärkehaltigem Gemüse essen. Damit ist allerdings nicht die Kalorienmenge, sondern das Volumen gemeint. Kartoffeln und Mais haben beispielsweise viel Stärke. Besser sind deshalb stattdessen zum Beispiel Gurke, Tomaten und Blattgemüse wie Salat und Spinat.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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