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Ernährung bei Diabetes: Mit diesen Lebensmitteln bleiben Ihre Blutzuckerwerte stabil

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Von: Franziska Irrgeher

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Richtige Ernährung bei Diabetes ist ein zentraler Therapieansatz. So hilft eine ausbalancierte Diät, Blutzuckerwerte zu stabilisieren und Symptome zu lindern.

Düsseldorf – Diabetes ist mittlerweile eine der am häufigsten gestellten Diagnosen in der westlichen Welt. Allein in Deutschland sind laut Bundesministerium für Gesundheit etwa 7,2 Prozent der 18- bis 79-Jährigen betroffen. Während Diabetes Typ 1 angeboren ist, gilt Diabetes Typ 2 als Wohlstandskrankheit.

Als Definition gilt ein Nüchternblutzucker von 126 Milligramm pro Deziliter. Um die Symptome der Zuckerkrankheit möglichst zu lindern, sollten die Blutzuckerwerte stabilisiert werden. Eine ausbalancierte Ernährung ist dabei unerlässlich.

Ernährung bei Diabetes: Das ist Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 ist häufig angeboren oder Folge einer anderen Erkrankung. Zentral für die Insulinausschüttung sind nämlich spezifische Zellen des Pankreas. Werden diese Zellen operativ entfernt oder gehen aus einem idiopathischen Grund unter, so kann der Körper nicht ausreichend Insulin produzieren und Zucker verbleibt länger im Blut, wodurch sich höhere Blutzuckerwerte ergeben.

Ernährung bei Diabetes: Das ist Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2 wird umgangssprachlich auch „Altersdiabetes“ genannt, kommt aber immer häufiger auch bei jüngeren Bevölkerungsgruppen vor. Die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) mit Sitz in Düsseldorf hat auf ihrer Homepage Tipps zur Prävention von Diabetes Typ 2 veröffentlicht.

Im frühen, milden Stadium kann eine gesunde, ausgewogene Ernährung die Krankheit noch zurückdrängen. Bei einer zuckerreichen Ernährung verlieren die Glucose-Rezeptoren an Sensitivität, da sie mit zu viel Zucker überfordert werden. So reduziert sich die Insulin-Antwort und die Blutzuckerwerte steigen.

Ernährung bei Diabetes: Diese Symptome verursacht die Zuckerkrankheit

Ernährung bei Diabetes: Diese Lebensmittel sollten Betroffene meiden

Vor allem Lebensmittel, die reich an Kohlenhydraten sind, lassen den Blutzucker rasch nach oben klettern. Dazu gehören:

Eine Person schneidet frisches Gemüse klein. (Symbolbild)
Viel Gemüse und frische Lebensmittel sind wichtig bei der Ernährung bei Diabetes. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Obst ist zwar überaus wichtig und sollte aufgrund der Vitamine in keiner Diät fehlen. Dennoch sind Früchte reich an dem Zucker Fructose und können daher den Blutzucker schnell ansteigen lassen. Besonders in Form von Smoothies sind sie überaus konzentriert und Diabetiker sollten Bananen, Beeren, Birnen und Co. daher lieber in natürlicher Form als Nachtisch genießen. Kreativen Rezeptideen für Diabetiker gibt es viele:

Ernährung bei Diabetes: Gewichtsabnahme und Blutzuckerwerte

Bauchfett, in der Fachsprache „viszerales Fett“ genannt, ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes Typ 2. Das liegt daran, dass es hormonell aktiv ist und somit die Insulin-Aktivität der Pankreaszellen beeinträchtigt.

Abnehmen ist daher nicht nur zur Linderung der Symptome, sondern auch zum Vorbeugen der Krankheitsentstehung empfehlenswert. Bei Diabetes Typ 1 hat eine Gewichtsabnahme hingegen keinen positiven Effekt, sofern die jeweiligen Betroffenen nicht übergewichtig sind.

Ernährung bei Diabetes: Diese Lebensmittel stabilisieren die Blutzuckerwerte

Die Ernährungspyramide, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung veröffentlicht wird, ist ein guter Anhaltspunkt zur Erstellung eines ausgewogenen Ernährungsplans. Besonders Gemüse sollte reichhaltig zu jeder Hauptmahlzeit eingenommen werden. Es liefert viele lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente, enthält nur wenig Zucker und ist sehr kalorienarm. Wichtig sind vor allem:

Auch mageres Fleisch wie Hühnchen und Fisch, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist, ist für Diabetiker zu empfehlen. Diabetiker sollten Sonnenblumenöl und Butter möglichst meiden und stattdessen auf Oliven- und Rapsöl zurückgreifen.

Ernährung bei Diabetes: Mahlzeiten auf den Tag verteilen

Nicht nur die Nahrungsmittel selbst, auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme spielt eine Rolle für die Stabilität von Blutzuckerwerten. Idealerweise sollten Betroffene der Zuckerkrankheit mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen. Wenige große, kalorienreiche Mahlzeiten hingegen können die Insulinproduktion überfordern und so zu einer Überzuckerung mit anschließender Unterzuckerung führen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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