1. 24vita
  2. Krankheiten

Kälteallergie: Diese Therapien helfen schnell, wenn Sie sehr empfindlich sind

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Kommentare

Bei einer Kälteallergie bildet sich ein schmerzhafter Ausschlag auf der Haut. Doch die Reaktion ist eigentlich keine Allergie, sondern hat eine andere Ursache.

Berlin – Die ersten Sonnentage hat uns das neue Jahr zwar schon geschenkt, Schnee, Frost und eisiger Wind sind aber auch im Februar noch normal. Wenige Menschen mögen so ein Wetter und verkriechen sich lieber unter ihrer Decke. Einige Menschen leiden aber tatsächlich, wenn sie bei niedrigen Temperaturen nach draußen gehen. Grund ist eine Kälteallergie. Wobei der Begriff irreführend ist, denn die schmerzhafte Reaktion der Haut ist keine allergische Reaktion.

Kälteallergie: Diese Therapien helfen schnell, wenn Sie sehr empfindlich sind

Mit einer sogenannten Kälteallergie ist nicht zu spaßen. Die Krankheit, die auch den Namen Urtikaria trägt, kann in extremen Fällen sogar gefährlich sein. Ist eine Person extrem empfindlich gegenüber Kälte und wagt dann einen Sprung ins kalte Wasser, ist ein anaphylaktischer Schock nicht ausgeschlossen, so die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Das kommt jedoch selten vor.

Zu sehen ist eine junge Frau, die auf einem verschneiten Feld steht und eine gelbe Jacke sowie eine blaue Mütze trägt. (Symbolbild)
Wer an einer Kälteallergie leidet, muss bei niedrigen Temperaturen eine Mütze tragen. (Symbolbild) © Frank van Delft/Imago

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Normalerweise zeigt sich eine Kälteallergie anhand von juckenden, geröteten Hautstellen. Die Hautpartien fühlen sich an, als wären sie mit Brennnesseln in Kontakt gekommen, weswegen auch von Nesselsucht die Rede ist. Frauen reagieren doppelt so häufig auf Kälte wie Männer. Die Ursache ist aber keine Allergie. Die Hautrötungen sind Folge von physikalischen Reizen, wie zum Beispiel:

Kälte an sich enthält keine Allergene, auf die die Haut reagieren könnte. Viel mehr ist es die niedrige Temperatur an sich, die der Haut zu schaffen macht. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 50.000 Menschen an einer sogenannten Kälteallergie.

Kälteallergie: So schützen Sie sich

Haben Sie Urtikaria, dann müssen Sie nicht zwangsläufig leiden. Es gibt ein paar Maßnahmen und Therapien, die helfen. So zum Beispiel:

Es hilft laut der Empfehlung der aktuellen europäischen Urtikaria-Leitlinie, vor einem kalten Badegang im Sommer ein Antihistaminikum zu nehmen. So müssen Sie auf nichts verzichten und schützen sich gleichzeitig. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare