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Prostatakrebs: Vermehrter Harndrang, insbesondere nachts, kann ein Hinweis sein

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Die Prostata zählt zu den Fortpflanzungsorganen des Mannes und kann einen bösartigen Tumor entwickeln. Symptome werden häufig spät erkannt. Umso wichtiger ist es, Anzeichen zu kennen.

Laut Deutsche Krebsgesellschaft erhalten jährlich etwa 62.000 Männer in Deutschland die Diagnose Prostatakrebs. Nach Lungenkrebs ist das Prostatakarzinom die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern, die tödlich verlaufen kann und etwa zwölf Prozent der Fälle ausmacht. Eine frühzeitige Entdeckung des Tumors verbessert die Behandlungsmöglichkeiten und Chancen auf Heilung, ähnlich wie beim Darmkrebs. Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter. Zusätzlich können familiäre Veranlagung und Lebensstil die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung begünstigen. Ein vermehrter Harndrang kann ein mögliches Symptom für Prostatakrebs sein. Die Beschwerden und Symptome lassen zunächst nicht sofort auf eine Erkrankung schließen, ähnlich wie bei Blasenkrebs, bei dem ähnliche Beschwerden wie bei einer Blasenentzündung auftreten können.

Mögliches Anzeichen für einen Tumor: Probleme beim Wasserlassen

Person rollt Toilettenpapier ab
Harndrang zählt zu den häufigsten Symptomen, die mit einer Prostatakrebserkrankung zusammenhängen können. © AndreyPopov/Imago

Viele Betroffene bemerken anfangs in der Regel kaum oder keine Beschwerden. Symptome durch das Prostatakarzinom treten in der Regel dann auf, wenn der Tumor eine beträchtliche Größe erreicht hat und beispielsweise die Harnröhre beeinträchtigt oder wenn sich Metastasen außerhalb der Prostata gebildet haben, typischerweise im Knochen.

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Wann bei Blasenbeschwerden zum Arzt?

Auch wenn die Symptome in den meisten Fällen auf eine gutartige Prostatavergrößerung hindeuten könnten: Es ist dennoch ratsam, Ihren Arzt aufzusuchen, wenn Sie eine oder mehrere dieser Beschwerden bei sich beobachten, wie die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt.

Ist die Prostata durch die Geschwulst bereit deutlich vergrößert, drückt sie auf die Blase und Harnröhre, was zu verschiedenen Beschwerden wie starkem und häufigem Harndrang, besonders während der Nacht (Nykturie), führen kann. Zudem kommen nicht selten Probleme beim Wasserlassen hinzu, indem der Harnfluss schwach oder unterbrochen ist.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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