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Omikron-Symptome: Wann zeigen sich die ersten Anzeichen?

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Von: Jasmin Pospiech

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Omikron scheint überall und gilt als hochansteckend. Bei vielen glüht täglich die Corona-Warn-App rot auf. Doch wann merke ich, dass auch ich infiziert bin?

Berlin – Die beste Freundin, der Arbeitskollege oder der Nachbar: Die Omikron-Variante herrscht hierzulande noch immer vor. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht das Gefühl hat, dass sich wieder jemand Neues aus dem Freundes- und Verwandtenkreis mit der Corona-Variante angesteckt hat. Zwar hat kürzlich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (58, SPD) betont, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht sei, dennoch leuchtet bei vielen die Corona-Warn-App ständig rot auf.

Omikron-Symptome: Wann zeigen sich die ersten Anzeichen?

Es scheint, als ob Risikokontakte und rote Kacheln in der App schon alltäglich sind. Zudem verunsichert einige, dass Schnelltests, die im Handel erhältlich sind, keine hundertprozentige Garantie geben können. Das heißt konkret: Ist der Selbsttest negativ, bedeutet das nicht unbedingt, dass Sie kein Corona haben. Daher bleibt einigen nichts anderes übrig, als in sich selbst hineinzuhorchen. Schließlich kennt man ja seinen Körper am besten, oder?

Eine Frau tupft sich die schweißnasse Stirn mit einem Handtuch ab. (Symbolbild)
Medizinerinnen und Mediziner berichten über ein neues Corona-Symptom bei Omikron-Erkrankten. Infizierte klagen demnach über nächtliche Schweißausbrüche. (Symbolbild) © Imago

Tatsächlich ist es sinnvoll, auf sich zu achten und zu beobachten, ob man vermehrt Beschwerden verspürt, die auf Omikron hindeuten können. Typische Symptome sind meist:

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Omikron-Symptome: Inkubationszeit kürzer als bei Delta?

Was viele allerdings nicht wissen: Es gibt eine Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome. Diese Periode wird auch Inkubationszeit genannt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) dauert sie bei Covid-19 je nach Virusvariante unterschiedlich lange, allerdings geht man durchschnittlich von vier bis sechs Tagen aus. Bei der ansteckenderen Omikron-Variante vermuten Virologen allerdings, dass die Inkubationszeit kürzer ist und gerade mal drei Tage beträgt.

Anlass für diese Annahme hat eine Firmenfeier in Norwegen 2021 gegeben, bei der einer der Feiernden kurz zuvor aus Südafrika zurückgekehrt war. Etwa drei Viertel der Gäste zeigte drei Tage später erste Omikron-Symptome. Das Problem daran: In dieser Zeit können Betroffene bereits für andere ansteckend sein, obwohl sie selbst noch keine Beschwerden haben.

Zwar gebe es noch keine eindeutigen Beweise dafür, dennoch geht auch Jörg Timm, Leiter des Instituts für Virologie an der Uniklinik Düsseldorf, davon aus, dass die Inkubationszeit bei Omikron erheblich kürzer ist als noch bei der vorherigen Delta-Variante. Das RKI meldet aktuell (Stand. 21. Februar) 73.867 Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gestiegen. Zuletzt war sie in den vergangenen Tagen etwas abgesunken. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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