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Nach Krebsgerüchten: Ex-Spion über Putin – „zunehmend fiebrig und instabil“

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Von: Jasmin Farah

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Trotz der Wirren des Ukraine-Kriegs mehren sich die Gerüchte, dass der Kreml-Chef schwerkrank sei und nicht mehr lange lebe. Ein Insider will Genaueres wissen.

London – Der Ukraine-Krieg dauert nun schon Monate an, ein Ende scheint nicht in Sicht. Stattdessen wird besonders der Osten der Ukraine aktuell stark von den Russen in Beschuss genommen. Weite Teile der Donbass-Region sollen in russischer Gewalt sein. Doch während die russische Regierung die Erfolge nach außen hin feiert, soll es im Kreml hingegen rumoren. Gerüchte gehen um, dass Präsident Wladimir Putin (69) schwerkrank sei.

Nach Krebsgerüchten: Ex-Spion über Putin – „zunehmend fiebrig und instabil“

Nach Gerücht um Parkinson- oder Schilddrüsenkrebs-Erkrankung: Ist Wladmir Putin schwer krank?
Nach Gerücht um Parkinson- oder Schilddrüsenkrebs-Erkrankung: Ist Wladmir Putin schwer krank? (Symbolbild) © Sergey Guneev/IMAGO

Angebliche Insider heizen die Spekulationen um eine mögliche Krebserkrankung immer wieder an. Manche glauben sogar, dass Putins angebliche Krankheit dazu führe, dass er bald nicht mehr regieren könne. Angeblich solle er starke Medikamente nehmen und gegenüber „Sky News“ behauptete Kyrylo Budanov, Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, unlängst, dass Putin „in einem sehr schlechten psychischen und physischen Zustand“ sei. Dieser Auffassung ist auch ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes namens Christopher Steele.

In einem britischen Radiotalk erklärt er, dass der russische Präsident offenbar mit seinem desolaten Gesundheitszustand für „Durcheinander und Chaos“ in der Regierung sorge. Er wisse zwar nicht genau, woran Putin leide, gibt er zu, doch er hatte folgendes zu berichten: „Putin wird ständig von einem Ärzteteam begleitet. Treffen des Sicherheitsrats sollen eigentlich gut eine Stunde dauern, werden aber gestückelt, damit Putin medizinisch behandelt werden kann.“

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Nach Krebsgerüchten: Ex-Spion spricht über Putin – doch wie wahr sind seine Aussagen?

Aus diesem Grund sei die Stimmung im Kreml Steele zufolge auch „zunehmend fiebrig“ und „instabil“, demnach gebe es aktuell keine „klare politische Führung“. Darüber hinaus glaube Steele, dass er sich mit dem Angriff auf die Ukraine in eine schwierige Lage im „Haifischbecken Kreml“ manövriert habe. Demnach könne er dort keine Schwäche zeigen, wenn er seine Macht behalten wolle. Woher der britische Ex-Spion diese Informationen habe, erfährt man im Radiotalk hingegen nicht.

Allerdings ist nicht sicher, inwieweit man Steeles Aussagen Glauben schenken darf. Schließlich soll er bereits vor der US-Präsidentschaftswahl 2016 ein Dossier angelegt haben, das angeblich kompromittierendes Material über den damaligen Kandidaten und späteren US-Präsidenten Donald Trump (75) enthalten sollte. Trump dementierte alles und auch die US-Tageszeitung „New York Times“ wäre nach eigenen Recherchen zum Schluss gekommen, dass Steeles Behauptungen nicht beweisbar wären.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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