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Rheuma erhöht Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt

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Von: Judith Braun

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Rheuma zählt zu den klassischen Entzündungskrankheiten. Mit entzündungshemmenden Maßnahmen lässt sich die Gefahr, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, minimieren.

Halten Entzündungen im Körper länger als drei bis vier Wochen an, spricht man von chronischen Entzündungen. Sie schwächen den Körper und schädigen ihn. Das Tückische an ihnen ist, dass sie oftmals lange Zeit unbemerkt bleiben. Zu den klassischen Entzündungskrankheiten zählt unter anderem Rheuma. Betroffene haben ein höheres Risiko, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden.

Chronische Entzündungen: Rheuma erhöht Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt

Frau hält sich mit einer Hand an der Wand fest. Die andere Hand hat sie am Kopf.
Rheumakranke haben ein höheres Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. © Science Photo Library/IMAGO

Eine Entzündung entsteht, wenn der Körper versucht, Schadstoffe und Krankheitserreger zu beseitigen. Es handelt sich dabei also um eine natürliche Reaktion des Immunsystems. Allerdings kann dieser Prozess auch außer Kontrolle geraten und so zu einer dauerhaften Aktivierung des Immunsystems führen. Chronische Entzündungen spielen eine Rolle bei der Entstehung von folgenden Krankheiten:

Es können sich aber auch typische Entzündungskrankheiten wie Neurodermitis, Multiple Sklerose oder Rheuma daraus entwickeln. Letzteres tritt in vielen verschiedenen Varianten auf und betrifft nicht immer nur die Gelenke. Bei Vaskulitis handelt es sich beispielsweise um eine Krankheit des sogenannten rheumatischen Formenkreises.

Dabei greift das Immunsystem die eigenen Blutgefäße an, wodurch es schließlich zu Entzündungen kommt. Somit steigt das Risiko für Rheumakranke, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Laut Experten lässt sich die Gefahr jedoch durch eine effektive, entzündungshemmende Methoden reduzieren. Entscheidend ist beispielsweise eine gesunde Ernährung.

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Chronische Entzündungen: Ernährung und Lebensstil spielen große Rolle

Denn sowohl der Lebensstil als auch die Ernährung haben einen großen Einfluss auf Entzündungen im Körper. Bestimmte Lebensmittel fördern Krankheiten wie Rheuma, Diabetes oder Arthrose und sollten deshalb vermieden oder nur in geringen Mengen zu sich genommen werden. Dazu zählen beispielsweise Weizenprodukte und Süßigkeiten. Aber auch ein übermäßiger Fleischkonsum kann Entzündungen begünstigen. Die richtige Ernährung kann hingegen helfen, Entzündungen einzudämmen. Eine entzündungshemmende Wirkung haben unter anderem Gemüse und Obst sowie Omega-3-Fettsäuren, Nüsse, Kurkuma und Ingwer.

Die Auslöser und Ursachen für chronische Entzündungen, die krank machen, sind ziemlich vielfältig. So haben Forsche folgende drei hauptverantwortliche Ursachen bislang feststellen können:

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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