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Herzinfarkt-Risiko im Winter größer: Kälte verengt die Gefäße, was Sauerstoffmangel bedeutet

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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In den kalten Wintermonaten steigen die Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Was bei Kälte mit dem Herz passiert.

Warum ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet, dafür gibt es verschiedene Gründe. Neben Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche, ist in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen, dass eine ungesunde Ernährung Herzprobleme begünstigt. Doch auch niedrige Temperaturen belasten das Herz und erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt. Große Anstrengungen sollten bei Temperaturen unter null Grad vermieden werden – dies gilt besonders für Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit oder hohem Blutdruck, rät die Deutsche Herzstiftung

Herzinfarkt-Risiko im Winter größer: Kälte führt zu Gefäßverengungen und erhöhtem Blutdruck

Frau joggt im Schnee
Gerade im Winter an sehr kalten Tagen mit niedriger Luftfeuchtigkeit steigt die Zahl der Herzinfarkte, wie Studien zeigen konnten. (Symbolbild) © Bartek Szewczyk/Imago

Risikofaktoren für einen Herzinfarkt können neben hohem Blutdruck, Rauchen, Adipositas, belastendem Stress sowie erhöhtem Puls auch Temperaturunterschiede sein. Gerade im Winter an sehr kalten Tagen mit niedriger Luftfeuchtigkeit steigt die Zahl der Herzinfarkte, wie Studien zeigen konnten. „Brustschmerzen oder Atemnot sollten daher insbesondere im Winter nicht auf die leichte Schulter genommen werden“, macht der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stv. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, aufmerksam. Das Risiko für einen Herzinfarkt soll zudem zwischen sechs Uhr und zwölf Uhr am größten sein.

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Starke Kälte belastet die Herzkranzgefäße. Das hat zur Folge, dass sich die Gefäße verengen und die Blutversorgung des Herzmuskels vermindert wird, so die Deutsche Herzstiftung. Das Herz ist dadurch mit Sauerstoff unterversorgt. Gleichzeitig verengen sich auch andere Gefäße im Körper, was einen Blutdruckanstieg zur Folge hat. Das Herz muss nun gegen einen noch größeren Widerstand anpumpen. „Besonders wachsam sollten in den Wintermonaten auch Hochdruckpatienten und Betroffene mit Herzschwäche sein“, warnt Prof. Voigtländer.

Erleidet ein Mensch einen Herzinfarkt, kann sich dieser zunächst durch unspezifische Symptome wie Schweißausbrüche gerade bei Männern bemerkbar machen. Je schneller Erste Hilfe geleistet und der Notarzt gerufen wird, desto besser – wichtige Schritte für den Notfall beim Herzinfarkt sollten Sie unbedingt kennen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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