1. 24vita
  2. Krankheiten

Sonnenallergie: Bilden sich Bläschen, erkennen Sie sie sofort

Erstellt:

Von: Jasmin Pospiech

Kommentare

Gerötete Stellen, Jucken und Brennen: Wer häufig im Sommer Beschwerden entwickelt, hat sehr empfindliche Haut. Oder sogar eine Sonnenallergie?

München – Viele freuen sich nach dem langen Winter über die heißen Sommertage. Jetzt findet das Leben wieder draußen statt, man kann mehr unternehmen oder einfach an einem See oder im Garten die Seele baumeln lassen. Zudem macht das Gefühl von Sonnenstrahlen auf der Haut glücklich und es ist gesund. Schließlich können wir unsere „Energiebatterien“ wieder auftanken, das gilt auch für unsere leeren Vitamin-D-Speicher. Doch die UV-Strahlung hat auch ihre Tücken, vor allem dann, wenn man sich längere Zeit ungeschützt in der Sonne aufhält und/oder empfindliche Haut hat.

Sonnenallergie: Bilden sich Bläschen, erkennen Sie sie sofort

Eine Frau überprüft kritisch den Sonnenbrand auf ihrer Schulter (Symbolbild).
Bei einer Sonnenallergie sollten Erwachsene und Kinder die Haut langsam an die Sonne gewöhnen (Symbolbild). © Christin Klose/picture alliance/dpa

Manche haben nach dem Aufenthalt mit allerlei Hautbeschwerden zu kämpfen. Manchmal schmerzt die Haut sogar. Wenn das häufiger geschieht, stellen sich Betroffene die Frage: Habe ich eine Sonnenallergie? Streng genommen ist es aber keine klassische Allergie bzw. Überreaktion des Körpers.

Die Sonnenallergie ist vielmehr ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die eine Hautreaktion infolge des Sonnenlichts auslösen. Unsere Haut schützt uns nur zu einem gewissen Grad vor der aggressiven UV-Strahlung, bei Menschen, bei denen dieser Schutzmechanismus gestört ist, können dann folgende Symptome auftreten:

Das heißt also, dass die Haut überempfindlich auf Sonneneinstrahlung reagiert, die meisten Betroffenen werden rot wie bei einem Sonnenbrand. Normalerweise, wenn Sonnenlicht auf die Haut fällt, bildet der Körper verstärkt Hautpigmente, auch Melanin genannt. Das sorgt dafür, dass wir bräunen und schützt gleichzeitig das Erbgut der Zellen vor den schädlichen UVA- und UVB-Strahlen des Sonnenlichts.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Sonnenallergie: So beugen Sie ihr vor

Die häufigste Form von Sonnenallergie ist die Polymorphe Lichtdermatose (PLD). Zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung in Westeuropa leidet dem „Ärzteblatt“ darunter. Betroffen sind vor allem junge Frauen mit hellem Hauttyp sowie viele (Klein-)Kinder. Schwierig für eine richtige Diagnose ist, dass die Symptome zeitverzögert auftreten können, manchmal erst nach Stunden oder Tagen nach der Sonneneinstrahlung.

Grundsätzlich empfiehlt es sich daher für gefährdete Personengruppen, aus der Sonne zu gehen und lieber den Schatten aufzusuchen. Zudem sollten Sie an unbedeckten Körperstellen eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen und die Haut ansonsten mit langärmliger, dichter Kleidung bedecken. Um zudem keinen Sonnenstich zu erleiden, sollten Sie Ihren Kopf mit einem Hut bedecken.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare