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Stress: Keine Kalorien, macht aber dick

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Von: Kristina Wagenlehner

Mann vor gelbem Hintergrund; trägt rote Brille; um seinen Kopf kreisen Süßigkeiten (Symbolbild)
Stress kann Heißhungerattacken auslösen (Symbolbild) © Westend61/Imago

Stress hat keine Kalorien, macht aber trotzdem dick. Der Grund: Bei Stress schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol aus. Was dann im Körper abläuft, erklären wir hier.

München – Unter Stress ändern sich oft auch die Essgewohnheiten. Wie in Trance greift man dann nach einem Stück Schokolade, Chips oder Gummibärchen. Das Hormon, das dieses Verhalten mitsteuert, ist das Stresshormon Cortisol. Cortisol wirkt im Körper unter anderem auf den Blutzucker, den Fettstoffwechsel, verzögert die Wasserausscheidung und wirkt entzündungshemmend. In Stresssituationen wird es vermehrt ausgeschüttet.

Stress: Das passiert im Körper

Stress heißt für den Körper: Es droht Gefahr. Er schüttet Cortisol aus und versetzt den Organismus damit in höchste Alarmbereitschaft. Cortisol bewirkt, dass die Fettzellen schnell Energie für die Muskeln liefern. Beispielsweise, um möglichst schnell davonlaufen zu können. Zeitgleich sorgt Cortisol dafür, dass die Energiedepots schnell wieder aufgefüllt werden. Dafür benötigt der Körper Energie. Energie, die möglichst schnell freigesetzt werden kann – wie Zucker. Der berühmte Heißhunger. Das ist an sich eine sinnvolle Reaktion, denn sobald der Körper Zucker bekommt, sinkt der Cortisolspiegel auch schnell wieder.

Stress: Anhaltender Stress macht krank und dick

Depressionen, Bluthochdruck, Neurodermitis: Studien haben gezeigt, dass anhaltender Stress das Risiko für viele Krankheiten steigern und bereits aufgetretene Symptome verstärken kann. Außerdem: Ist der Cortisolspiegel im Blut über einige Jahre leicht erhöht, kann das, laut Professor Martin Halle, Chef des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität München, zu einer deutlichen Gewichtszunahme führen.

Stress: Diese Tipps helfen

Stress von heute auf morgen abzubauen, ist gar nicht so einfach. Je nachdem wie hoch der Stresspegel ist, können aber bereits kleine Veränderungen im Alltag helfen. Wer schon länger sehr gestresst ist und bereits körperliche Symptome spürt, sollte professionellen Rat suchen.

Diese Tipps können Ihnen helfen, Stress abzubauen:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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