Harndrang als Symptom: Welche Erkrankungen dahinter stecken können
Wer starken Harndrang zeigt, hat nicht zwangsläufig zu viel getrunken. Das vermehrte Wasserlassen kann auch auf eine krankhafte, körperliche Ursache hindeuten.
Inkontinenz oder Blasenschwäche betrifft laut Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. über neun Millionen Menschen in Deutschland. Gerade Frauen, insbesondere nach der Schwangerschaft und im Alter, sind häufiger davon betroffen. Gerade auch in Zusammenhang mit den Wechseljahren sind Blasenschwäche und Blasenentzündung keine Seltenheit. Trotz des häufigen Harndrangs ist es wichtig, ausreichend zu trinken, um die Blase zu stärken und einer Herzinsuffizienz vorzubeugen. Wasser ohne Kohlensäure und Rooibos-Tee eignen sich besonders. Es gibt auch bestimmte Lebensmittel, die bei einer schwachen Blase besser vermieden werden sollten, darunter Alkohol und säurehaltige Obstsorten.
Inkontinenz als Zeichen für eine Erkrankung

Ein häufiger Harndrang ist oft ein Begleitsymptom einer schwachen Blase, unter der viele der Betroffenen leiden. Dabei können in vielen Fällen die Symptome nicht nur mithilfe eines Blasentrainings und gezielten Trinkplans minimiert werden, sondern auch durch die Reduzierung oder vollständige Vermeidung bestimmter Lebensmittel in der Ernährung.
Manche Betroffene müssen gerade nachts wegen Harndrang häufig zur Toilette. Dies kann auf Bluthochdruck oder gutartige sowie krankhafte Veränderungen an der Prostata hindeuten.
Krankhafte Ursachen eines starken Harndrangs können sein:
- Harnwegserkrankungen beziehungsweise akute Blasenentzündung
- Nierenbeckenentzündung
- Inkontinenz
- Diabetes
- Hoher Blutdruck
- Herzschwäche
- Gutartige Prostatavergrößerung
- Hinweis auf Prostatakrebs
- Begleiterscheinung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
- Folge eines Schlaganfalls
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.